Fit for Surf: Training an Land für bessere Surfsessions

Surfen ist eine der tollsten Sachen der Welt, aber Surfen ist auch sauanstrengend. Es sieht leicht aus: Ins Line-up paddeln, auf die richtige Welle warten und die dann geschmeidig abreiten. Aber machen wir uns nichts vor: Surfen ist harte Arbeit und es beansprucht den ganzen Körper. Es erfordert neben einer guten allgemeinen Fitness auch Kraft, Ausdauer, Flexibilität und Balance. Außerdem sollten Surfer einen gut ausgeprägten Gleichgewichtssinn aufweisen und über gute koordinative Fähigkeiten verfügen.

Fit for Surf: Die Profi-Surfer machen’s vor.

Dass Du nicht nur trainieren solltest, wenn es keine surfbare Welle vor der Haustür gibt  – so wie bei mir – zeigt auch die Tatsache, dass selbst Profisurfer, die das ganze Jahr die besten Wellen surfen können, auf ein umfassendes Fitnesstraining an Land setzen. Regelmäßig zu trainieren ist jedoch leichter gesagt als getan. Die Liste der Ausreden ist lang und der Schweinehund ist zäh. Daher muss mein Trainingsplan spezielle Anforderungen erfüllen.

Anforderung 1: Varianz und Abwechslung

Der ideale Trainingsplan enthält Einheiten für Kraft, Ausdauer, Flexibilität und Balance. Kraft- und Ausdauertraining straffen und bauen Muskeln auf. Eine gute Flexibilität beugt Verletzungen vor und sorgt dafür, das Deine Bewegungsradius steigt. Balancetraining schulst Du nicht nur Dein Gleichgewicht. Sie wirken auch positiv auf die Körperhaltung, verbessern die Koordination. Diese körperlichen Grundfertigkeiten sind für das Surfen relevant. Wenn Du alle mit entsprechenden Trainingseinheiten bedienst, werden sich nicht nur Deine Surfskills verbessern, sondern auch der Trainingsplan abwechslungsreicher und Dir vergeht nicht so schnell die Lust.

Anforderung 2: Kurz und knackig

Nicht jeder hat die Zeit drei bis vier Mal pro Woche für 2 Stunden zum Schwimmen oder ins Fitnessstudio zu gehen. Ein gutes Training muss sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen und für mich heißt das, es darf nicht zu lange dauern. „Ich habe keine Zeit“ ist die häufigste Ausrede nicht zu trainieren. Aber 20 oder 30 Minuten sind doch drin, oder? Deswegen setze ich auf kurze aber intensive Einheiten. HIIT lautet hier das Zauberwort. (Was das ist und weitere Vorzüge dieses Trainings erläutere ich Dir in einem anderen Post)

Anforderung 3: Unkompliziert und (fast) ohne Equipment

Ich möchte nicht erst zum Fitnessstudio fahren, um zu trainieren. Ich möchte mir auch nicht erst für teures Geld irgendwelche Geräte kaufen müssen, die
dann eh wieder in der Ecke landen. Mit dem eigenen Körpergewicht (neudeutsch: Bodyweighttraining, Functional Training oder Freeletics) und „kleinem“ Equipment, wie einem Springseil oder dem Theraband lässt sich ein effektives und unkompliziertes Workout zusammenstellen. Der Vorteil hierbei: Deine Muskeln werden nicht isoliert trainiert, wie es beim klassischen Gerätetraining der Fall ist. Auf dem Surfbrett brauchst Du auch nicht erst den Bizeps, dann den Trizeps und danach dann noch Deine Trapezmuskeln – alle arbeiten effektiv und funktional zusammen! Bei dieser Art des Trainings trainierst Du viele Muskeln der selben funktionalen Gruppe gleichzeitig und im Zusammenspiel.

Training an Land wird Dein Surfen nachhaltig verbessern

Zusammengefasst, ein surfspezifisches Workout muss praktisch, einfach und effektiv sein. Es muss helfen, besser zu surfen. Wenn der Trainingsplan die o.g. Anforderungen erfüllt, kann ich mich nicht nur wesentlich einfacher langfristig motivieren, sondern werde auch rundum *fit for surf*!

Wie Du Dir Deinen eigenen, an Deine Ziele und Bedürfnisse angepassten Fit for Surf-Trainingsplan zusammenstellen kannst, zeige ich Dir ganz bald im nächsten Post der Fit for surf – Reihe.

fit for Surf motivation

 

stay stoked and hang loose

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Ein Gedanke zu “Fit for Surf: Training an Land für bessere Surfsessions

  1. Pingback: How to: Erstelle Dir einen Fit for Surf Trainingsplan | wavehuntress

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