Fit for surf: Schwimmen

Schwimmen ist eine sehr gute Vorbereitung auf Deinen nächsten Surftrip. Allerdings kann das monotone Bahnen ziehen auch ganz schön langweilig werden. Deshalb erstelle ich mir Schwimmpläne, um mein Training abwechslungsreich zu gestalten und nicht so schnell die Lust zu verlieren. Und heute zeige ich Dir, wie…

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Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber bevor ich angefangen habe zu surfen, habe ich Kraulschwimmen gehasst – viel zu hektisch, viel zu anstrengend, viel zu unentspannt. Aber: Paddeln ist nunmal dass, was Du während einer Surfsession am meisten tust. Deswegen mach aus der Not eine Tugend – ich kraule mittlerweile echt gern. Das Geheimnis ist einfach dranzubleiben, besonders wenn Dir das Kraulen am Anfang schwerfällt. Fange mit einer Bahn an und steigere Dich kontinuierlich. Gerade zu Beginn hat mir das Pyramidentraining sehr geholfen.

Wie stelle ich mir einen Schwimmplan zusammen?

Warm up & Techniktraining!

Zunächst ist es wichtig, dass Du Deine Muskulatur aufwärmst. Ich schwimme dazu meist 200 bis 300 m locker im Brust-Stil. Im Anschluss lasse ich meist ein paar Technikübungen einfließen, die den Schwimmstil verbessern sollen, wie beispielsweise Abschlagschwimmen oder Einarmkraulen. Ich mache meist vier verschiedene Übungen über je 50 m. Ich werde Dir bald ein paar von Ihnen vorstellen.

Hauptteil: Kraule eine Bahn nach der nächsten

Dann beginnt das eigentliche Schwimmtraining. Ganz ehrlich…? Es geht einfach nur darum, eine Bahn nach der nächsten zu Kraulen. Damit es nicht langweilig wird, hast Du verschiedene Möglichkeiten:

  • Pyramiden-Training. Starte mit einer Bahn Kraulschwimmen, dann erhöhe die Distanz bzw. die Anzahl der Bahnen kontinuierlich. Dann verringere die Zahl der Bahnen in der selben Weise, bis Du wieder bei einer Bahn angekommen bist. Zwischendurch kannst Du eine Bahn Brustschwimmen einbauen, oder einfach am Beckenrand pausieren. Du wirst sehr schnell Fortschritte merken.
  • Dauerschwimmen. Geht ganz einfach: Eine Bahn nach der anderen ziehen, bis Du nicht mehr kannst und dann noch eine hinterher! Das ist zwar wenig abwechslungsreich, hilft Dir aber Deine Grundlagenausdauer zu verbessern und zeigt Dir zudem Deine Fortschritte. Es macht schon ein wenig stolz, wenn Du Dich von zunächst 8 Bahnen auf über 20 steigerst…
  • Intervall-Training. Lege Dir eine Distanz bzw. Anzahl von Bahnen fest und wie oft Du dieses Intervall schwimmen möchtest. Zum Beispiel: 4 Bahnen à 50 m, das ganze 5 Mal. Zwischen den Intervallen machst Du entweder eine Minute Pause am Beckenrand oder Du schiebst ein, zwei Bahnen lockeres Brustschwimmen ein (aktive Pause), bevor Du mit dem nächsten Intervall startest. Diese Art des Trainings lässt sich sehr vielseitig variieren – Du kannst Schwimmequipment einsetzen, Arm- und Beinschlag variieren, Tempo steigern, etc. Nicht zuletzt deswegen macht mir das Intervall-Training besonders viel Spaß.

Zum Schluss nochmal powern & Cool down

Wenn Du durch den Hauptteil Deines Trainings noch nicht ausgepowert bist, kannst Du jetzt noch ein paar Sprints machen (diese können aber auch Teil des Techniktrainings sein). Du paddelst los, als wäre die perfekte Welle hinter Dir und Dein Leben hinge davon ab sie zu bekommen. Zieh das Tempo über 10 – 15 m durch und schwimme dann die Bahn locker zu Ende. Kurze Verschnaufpause (30 – 60 Sekunden) und dann auf zum nächsten Sprint. 2 bis 3 Bahnen sollten (für den Anfang) genügen. Schließlich schwimmst Du Dich noch locker ein paar Bahnen aus…

…und dann hast Du es auch „schon“ geschafft.

Beispiel Schwimmplan

Beispiel Schwimmplan

Schwimmen solltest Du so oft und so viel wie möglich. Neben den Benefits für das Surfen ist es eine Sportart mit vielen weiteren Vorteilen, unter anderem:

  • Gelenkentlastung
  • Ideale Rückenstärkung, Prävention gegen Bandscheiben – Probleme
  • Herz Kreislauftraining ohne Belastung des Bewegungsapparates

Eine Alternative bietet Dir übrigens das Paddel-Training auf einem See in Deiner Nähe.

Over to you: Wie gestaltest Du Dir Dein Schwimmtraining?

stay stoked and hang loose

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Ein Gedanke zu “Fit for surf: Schwimmen

  1. Pingback: How to: Erstelle Dir einen Fit for Surf Trainingsplan | wavehuntress

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