Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 1

Nachdem Du hier Dein perfektes Hostel gefunden hast, kommt nun

Mein ultimativer Hostel-Survivalguide

Teil 1 : Im Dorm

„Ein Hostel ist wie ein Hotel, nur dass Du Dir das Zimmer mit anderen Leuten teilst“

Ich weiß gar nicht mehr, wo ich diesen Satz gelesen habe, aber ich stimme nicht ganz zu. In einem Hostel gelten besondere Regeln und wenn Du die folgenden Tipps beachtest, kannst Du eine tolle Zeit mit tollen Leuten verbringen. Wir starten im Dorm!

Tipp 1: Sorge selbst für Deinen guten Schlaf!

Ich habe zum Glück einen sehr tiefen Schlaf und das ist auch gut so. In einem Mehrbettzimmer herrscht eine hohe Fluktuation – ständig kommen und gehen Leute, vielleicht schnarcht der ein oder andere lautstark. Du kannst auch Pech haben und mit einer lautstarken Partytruppe im Dorm landen. Solltest Du einen leichten Schlaf haben sorge mit Ohropax und Schlafbrille vor.

Tipp 2: Versuche nie besonders leise zu sein!

Gerade wenn ich versuche leise zu sein, bin ich immer am lautesten. Kein Scherz – ich stoße mir den Fuß, mir fallen ständig Sachen runter oder es passieren sonstige Missgeschicke. Wenn es Dir auch so geht, probier einfach mal das: Versuche nicht besonders leise zu sein, sondern bewege Dich ganz normal als wäre niemand sonst im Zimmer. Selbst wenn schon jemand schläft, er weiß genau so wie Du, dass er sich das Zimmer nun mal mit X Leuten teilt, zu empfindlich sollte man da nicht sein. Und wenn Du doch mal etwas lauter bist: bleib cool, lächle, entschuldige Dich kurz und die Sache ist abgehakt. Anderen passiert das schließlich genau so wie Dir.

Tipp 3: Habe immer eine Stirnlampe dabei!

Bei Douglas Adams ist es das Handtuch. Im Hostel ist eine Stirnlampe so ungefähr das Nützlichste, was der reisende Hostelgast besitzen kann. Wenn Du im Dunkeln in Dein Dorm kommst, kannst Du so ohne Deckenbeleuchtung sicheren Fußes zu Deinem Bett navigieren und Du kannst noch im Bett lesen. Überhaupt ist es immer gut eine Stirnlampe dabei zuhaben. Nimm außerdem ein Schloss mit! Das gehört ebenso zur Grundausstattung. Viele Hostels haben zwar abschließbare Schränke oder Fächer, aber genau so viele haben Spinde, die sich nur mit eigenem Schloss sichern lassen.

Tipp 4: Unten liegen ist im Hostel immer besser!

Unabhängig davon, wo Du sonst lieber liegst… im Hostel gilt: Wenn es irgendwie möglich ist, schnapp Dir das untere Bett im Stockbett. Warum? Ganz einfach, dann musst Du nicht oben schlafen! Es ist erstmal gar nicht so einfach überhaupt dort hoch zu kommen, besonders im Dunkeln (deswegen: Tipp 3) und nach ein paar Bierchen erst recht nicht. Manchmal gibt es nicht mal eine Leiter. Oben angekommen gibt es oft keine Ablagemöglichkeit für Deine Sachen, wie eine Wasserflasche, Dein Smartphone, etc. Wenn mitten in der Nacht jemand in das Zimmer kommt und Licht anmacht, bekommst Du es direkt ab. Im unteren Bett hingegen kannst Du Deine Sachen neben Dir auf dem Boden platzieren und Dir außerdem einen Lichtschutz mit einem Handtuch bauen. Hey, Douglas Adams hatte doch recht.

In Teil 2 begeben wir uns in den Aufenthaltsraum. Auch für die Verweildauer dort habe ich einige Tipps für Dich parat.

Over to you: Schläfst Du lieber oben oder unten? Was tust Du gegen Störenfriede im Dorm? Was sind Deine unverzichtbaren Gadgets?

stay stoked and hang loose

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2 Gedanken zu “Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 1

  1. Pingback: Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 2 | wavehuntress

  2. Pingback: Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 3 | wavehuntress

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