Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 2

Nachdem Du hier Dein perfektes Hostel gefunden hast und hier bereits gelesen hast, worauf es im Dorm ankommt, geht es nun in den Aufenthaltsraum bzw. in die Lounge.

Mein ultimativer Hostel-Survivalguide Teil 2 : Im Aufenthaltsraum

Jedes, wirklich jedes Hostel hat einen Ort, wo die Gäste gemeinsam „abhängen“ können – eine gemütliche Lounge, eine schöne Dachterasse, vielleicht sogar eine eigene Bar. Egal was es ist, es bietet auf jeden Fall eine tolle Möglichkeit mit Leuten ins Gespräch zu kommen.

Tipp 5: Sei nicht schüchtern und sprich Leute an!

Im digitalen Zeitalter kommt es immer öfter vor, dass Deine temporären Mitbewohner beim Frühstück oder in der Lounge nur noch auf ihr Smartphone starren, anstatt sich über ihre Reiseerlebnisse und nächsten Ziele auszutauschen. Total schade eigentlich. Meine Erfahrung zeigt mir jedoch, dass viele sich einfach nur hinter ihrem Smartphone/Tablet/Laptop verstecken, um nicht selbst ein Gespräch anzufangen zu müssen. Trau Dich! Geh auf die Leute zu und frag sie, was sie heute vorhaben und ob sie den Ort bereits kennen, den Du heute aufsuchen möchtest. Oder ob sie irgendwas empfehlen können. Du wirst echt erstaunt sein, denn die meisten sind echt froh darüber, Dir ihre Geschichten und Erlebnisse erzählen zu können. Nimm es bloß nicht persönlich, sollte Dich doch mal jemand abweisen. Vielleicht ist er wirklich beschäftigt, spricht nicht so gut englisch oder will einfach nicht mit Dir reden. Macht nix! Morgen hast Du andere Mitbewohner.

Tipp 6: Nehme an Aktivitäten teil!

Viele Hostels veranstalten zumeist kostenlose Aktivitäten, wie Ausflüge oder gemeinsame Abendessen. Lass Dir das nicht entgehen und nimm unbedingt daran teil. Du lernst nicht nur andere Gäste besser kennen, sondern Du erfährst zudem aus erster Hand etwas über Land und Leute. Manchmal entstehen auch nur unter Einwirkung der Gäste spontane Partys oder ein Beer-Pong-Turnier, um nur zwei Beispiele zu nennen. Egal was: Mach mit und hab Spaß dabei!

Tipp 7: Leave your footprints!

Ich war bisher in keinem Hostel, in dem es kein Gästebuch gab. Stöbere ein wenig darin, trag Dich auf jeden Fall ein und hinterlasse Deine Spuren.

Tipp 8: Wirf ein Blick ins Bücherregal!

In dem meisten Hostels gibt es Bücherregale, wo Gäste ihre ausgelesenen Exemplare lassen können und sich andere Bücher mitnehmen können. Stöbere einfach mal ein bißchen. Weiche von Deinen sonstigen Lesegewohnheiten ab und nimm ein Buch mit, was Du Dir sonst nie gekauft hättest. Vielleicht entdeckst Du ja auch einen Titel, den Du seit Ewigkeiten schon lesen wolltest, aber bisher nie dazu gekommen bist. Wenn es geht, lasse selbst ein Buch zurück und schreibe etwas Nettes rein – zaubere dem nächsten Besitzer ein Lächeln ins Gesicht.

Tipp 9: Ask the staff!

Hast Du noch keine Ahnung, was Du mit Deinem Tag anfangen sollst? Frag einfach das Personal. Hier bekommst Du neben den Standard-Touri-Tipps und Must-Sees auch ein paar Insidertipps. Frag einfach mal, nach Ecken, die überhaupt nicht schön sind oder nach Orten, die er/sie besonders schön findet oder wo er/sie selbst noch nicht gesehen hat. Vergiss nicht dann später von Deinen Erlebnissen zu berichten.

In Teil 3 kümmern wir uns um die Hygiene… weiter geht es im Bad bzw in die Dusche.

Over to you: Welche Aktionen hast Du schon in Hostels mitgemacht? Wie kommst Du mit den Leuten ins Gespräch?

stay stoked and hang loose

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Ein Gedanke zu “Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 2

  1. Pingback: Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 3 | wavehuntress

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