Bali Life: Random Pics Dezember 2015

Frohes neues Jahr aus Bali mit den Eindrücken aus dem Dezember in Canggu, Bali.
Diesmal mit:

  • der Regenzeit, die nun endgültig Einzug gehalten hat
  • wunderschönen Farbspielen am Himmel
  • einem neuen Mitbewohner in unserem Homestay-Zoo
  • ganz viel lieben Besuch von Freunden aus Europa
  • Sky, die ich für die liebe Bella in Pflege genommen habe, solange sie auf Familienbesuch ist
  • Ellie, die schon bald nicht mehr als Puppy durchgehen wird
  • einem Weihnachtsfest, ganz anders als zu Hause und
  • einer Sylvester-Party, auf der nicht nur die Böller gekracht haben

Regensaison auf Bali, Rain season, Wet season

Bali Life Homestay Zoo.

Bali Life Dezember 2015 Chillen im Old Mans

Bali Life Dezember 2015

Sonnenuntergang Old Mans Batu Bolong Canggu Bali

Reisfeld in der Regensaison. Reis planzen Bali.

Reisfelder in der Regensaison in Bali. Wet season rain season

Hunde am Strand in Bali. Ellie und Sky

Rain Season, Regensaison in Bali

Canggu Bali

Chillen zum Sunset Canggu Bali

Bali Katzen - Mila und der kleine Kater

Sunset Bali Canggu Perancak

Danke Dezember, Willkommen Januar.

stay stoked and hang loose

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Indo Insights: Weihnachten auf Bali und in Indonesien

Weihnachten unter Palmen, in der Sonne, am Meer – Für Einige ein Traum, endlich dem Weihnachtstrubel entkommen und abschalten. Für Andere wiederum ist es undenkbar diesen besonderen Tage in der Wärme und fernab der Familie zu verbringen.

 

Weihnachten am Strand

Quelle: flikr, Copyright by Lain

Ich verbringe mein Weihnachtsfest dieses Jahr auf Bali, in Indonesien. Einem Land, in dem 85 Prozent der Bevölkerung muslimisch sind. Auf einer Insel, deren Bewohner einer ganz speziellen Art des Hinduismus nachgehen. Aber ob Du es glaubst oder nicht: auch in Indonesien wird Weihnachten gefeiert – mit ganz speziellen Ritualen und einzigartigen Bräuchen.

Weihnachten auf Bali

Es gibt zwar keine schneebedeckten Tannenwälder, Glühwein oder Weihnachtsmänner, dafür aber auch keine hektische Jagd nach den letzten Geschenken, kein kaltes, ungemütliches Wetter und auch kein Terminstress wegen Familienbesuchen. Entspanntes Inselleben halt.
Was dich sonst noch so zu Weihnachten auf Bali erwartet? Hier ein kleiner Einblick:

Kitsch-Deko und Plastik: Weihnachten für Touris

Trotzdem begegnen dir hier vereinzelt kitschig dekorierte Plastik Tannenbäume und Menschen mit Weihnachtsmützen. Gerade Hotels, Restaurants und Clubs in den touristischen Gebieten auf Bali, wie in Kuta oder Seminyak auf Bali fahren Dekomässig voll auf und lassen lautstark Weihnachtslieder aus den Lautsprecher dröhnen. Weihnachten wird hier für die Touristen gefeiert.

Weihnachten unter Palmen, Weihnachten auf Bali

Traditionelles Weihnachten, geprägt vom Hinduismus

Ganz anders die kleine Christliche Gemeinde der Insel. Sie dekorieren ihr Kirchen mit Bambus und Janur, kunstvoll gefertigte Balinesische Ornamente aus Stroh, auch  Penjor genannt und tragen traditioneller Kleidung, wie kebaya, sashes und kamen, in den Farben schwarz oder weiß. Dabei lässt sich ein Hinduistischer Einfluss ganz klar erkennen. Bali ist halt Bali.

Quelle: flikr, Copyright by Anton Muhajir

Quelle: flikr, Copyright by Anton Muhajir

Bali Traffic und Regen statt Schnee

Die Hauptverkehrsstraßen solltest du um Weihnachten und Neujahr herum unbedingt meiden. Viele Indonesier kommen zum Arbeiten nach Bali und nutzen die Feiertage, um ihre Familien in den Heimatdörfern zu besuchen. Das sorgt für verstopfte Straßen und noch mehr Verkehr als sonst schon.

Quelle: flikr, Copyright by Jean-Claude Winckler

Quelle: flikr, Copyright by Jean-Claude Winckler

Da Weihnachten auch in die Rain Season fällt, ist jederzeit mit kräftigen Schauern zu rechnen. Aber das macht nichts, denn der Regen ist schön warm und meistens hält er kaum eine Stunde an. Danach gibt wundervolle Wolkenformationen und Lichtspiele. Irgendwann kommt auch wieder die Sonne zum Vorschein.

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Mein Weihnachten auf Bali

Ich werde den Heiligen Abend ganz entspannt angehen. Mit einer morgendlichen Surfsession und einem leckeren Frühstück starte ich in den Tag. Danach erledige ich die alltäglichen Besorgungen und arbeite vielleicht sogar ein wenig.
Den Sonnenuntergang lasse ich mir auch am Heiligen Abend nicht entgehen. Danach was Essen. Dieses Jahr gibt es keinen Kartoffelsalat für mich, sondern Nasi Campur oder Lalapan.
Für den Abend werde ich mir eine Flasche Wein gönnen. Den trinke ich hier normalerweise nicht, weil es mir einfach zu teuer ist. Weitere Planungen für die Abendgestaltung gibt es, bis auf ein Skype-Gespräch mit meiner Familie in Deutschland, nicht. Danach werde ich meine Freunde besuchen und schauen, was sich so ergibt. Wahrscheinlich sitzen wir zusammen und singen und spielen Lieder auf der Gitarre. Aber bloß keine Weihnachtslieder. Oder wir gehen aus. Kein Stress, kein Druck – das lasse ich mir gefallen.

Weihnachten am Strand Weihnachte auf Bali

Weitere Bräuche aus Indonesien

Aber nicht nur in Bali feiert man Weihnachten. In vielen Gegenden wird das Weihnachtsfest mit einzigartigen Bräuchen zelebriert.

In Java, in der Gegend rund um Yogyakarta, kleiden sich die Menschen in traditionellem Gewand. Mit einer Schatten Puppe, dem Wayang kulit werden Geschichten aus der Bibel erzählt.

Weihnachten in Indonesien, Weihnachten auf Java

Quelle: flikr, Copyright by Alaln

In Flores, Ambon und Papua dagegen wird es laut. Alle nur auffindbaren Dinge, von Bootssirenen bis hin zu Weihnachtsglocken, werden dazu verwendet Krach zu machen. Mit Bambuskanonen schießt man die ganze Nacht des Heiligen Abend Feuerwerkskörper in die Luft.

Weinachten ind Indonesien, Flores Papua

Quelle: flikr, Copyright by Behan

In Sumatra wird auch am Heiligen Abend tagsüber gefeiert. Es gibt auch Geschenke, jedoch beschenkt man sich nicht gegenseitig, sondern spendet Reis, Nudeln, Konserven und Kleidung an Bedürftige. In Nordsumatra opfern die Batak im Rahmen des Marbinda-Festes einen Büffel, einen Ochsen oder ein Schwein und verspeist die Opfergabe mit der ganzen Familie.
In Sulawesi gibt es eine Parade mit Schweinen. Diese symbolisieren den Zusammenhalt der Menschen.

Weihnachten in Indonesien

Weihnachten in Indonesien ist viel mehr als nur am Strand liegen und Kokosnuss trinken. Auch hier spiegelt sich die Vielfältigkeit des Inselarchipels und ihrer Bewohner wieder. Auch wenn du dir ein Weihnachtsfest unter Palmen nicht vorstellen kannst, empfehle ich dir es einfach Mal auszuprobieren. Ich kann die hier auch nur einen kleinen Einblick geben, denn es gibt viele, individuelle Wege das Fest in Indonesien zu verbringen.
In diesem Sinne: Selamat Natal dan selamat tahun baru.

Selamat Natal

und nicht vergessen:

stay stoked and hang loose

In Love With Java – Warum Du Unbedingt Dorthin Solltest

Den meisten, die an Indonesien denken, kommt zunächst Bali in den Sinn. Kein Wunder, denn die Insel im indischen Ozean ist der Touristenmagnet des Inselarchipels. Mit dem tropischen Klima und warmen Wasser lockt Bali mehr und mehr Surfer an. Irgendwo läuft immer eine gute Wellen und für jedes Level ist etwas dabei. Das führt leider auch dazu, dass die Spots teilweise komplett überlaufen sind. Dabei ist es völlig egal, ob Du zur Haupt- oder Nebensaison kommst. Die Spots in Bali sind IMMER voll. Und seien wir ehrlich, das kann das Surfvergnügen doch sehr trüben. Aber Bali ist bei Weitem nicht die einzige Insel mit guten Wellen im Archipel.

Überfüllte Line Ups und "Party Waves" sind in Bali leider an der Tagesordnung

Überfüllte Line Ups und „Party Waves“ sind in Bali leider an der Tagesordnung

Let’s go on a trip

Java, Balis Nachbarinsel im Westen, ist von den Touristenorten im Süden Balis je nach Verkehr in circa 4 – 5 Stunden zu erreichen. Von Gilimanuk geht es dann mit der Fähre nach Banyuwangi, der östlichsten Stadt Javas. Banyuwangi bedeutet „aromatisches Wasser“ und sie ist das Eintrittstor zu fantastischen Entdeckungen. Beim Verlassen des Hafens wirst Du feststellen, das alles ein wenig anders ist als auf Bali. Die Luft riecht anders, statt Tempel gibt es Moscheen, die Häuser sind weniger verschnörkelt, dafür simpel und süß.

Ayo! Let's go on a trip!

Ayo! Let’s go on a trip!

Auf nach Banyuwagni

Auf nach Banyuwagni

In Java ist alles ein wenig anders.

In Java ist alles ein wenig anders.

Essen, Schlafen, Surfen,…

Es gibt unzählige Surfspots in Ostjava. G-Land ist wohl der bekannteste, aber auch in Grajangan und in Pulau Merah findest Du tolle Wellen. Und das Beste ist: Du hast sie nahezu für Dich alleine. Bei unserem Trip haben wir unsere Zelte in Pulau Merah aufgeschlagen und sind zu King Kong in Big Daddys Homestay gezogen. Pulau Merah – Red Island liegt in Sumberagung Village, und es ist so fantastisch hier. Die Zeit tickt einfach anders. Es ist ruhig und entspannt. Es gibt nichts, was Dich ablenkt.

Surfen und Chillen - was braucht es mehr?

Surfen und Chillen – was braucht es mehr?

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Zu Gast in Big Daddys Homestay

Surfen in Java: Pulau Merah, G-Land, Pelawangan

Pulau Merah ist ein Beachbreak, die Wellen werden hier durchschnittlich zwei Meter hoch und laufen bis zu 400 m lang. Abhängig vom Swell läuft hier eigentlich immer zu jeder Tide etwas.
G-Land liegt in einem Naturschutzgebiet und ist mit dem Boot zu erreichen. Es gibt mehrere Spots dort, wie beispielsweise Tiger Tracks und 20 20’s. Alle schnell, alle links und alle brechen über einem Riff, sind daher eher für fortgeschrittene Surfer geeignet.
In Grajagan kannst Du Pelawangan surfen – einen Beachbreak mit einem sehr konstanten Righthander. Die Strömung ist hier sehr stark und zum raus und reinkommen musst Du Dir ein Stück Deines Weges durch den Dschungel schlagen. Aber der Surf dort lohnt sich richtig! Versprochen.

In Pulau Merah geht eigentlich immer was

In Pulau Merah geht eigentlich immer was

In Pelawangan brauchst Du viel Paddelpower.

In Pelawangan brauchst Du viel Paddelpower, dafür bekommst Du vielleicht die Welle Deines Lebens.

Surfing in Grajagan will make you smile.

Surfing in Java will make you smile.

Java ist auf jeden Fall einen Trip wert

Du lernst eine andere Seite Indonesiens kennen, triffst auf freundliche, offene Menschen und kannst die Wellen für Dich alleine haben. Das Essen ist schärfer und der Arak ist stärker. Die Landschaft ist einfach nur wunderschön und ursprünglich. Das einzige Manko ist, Du wirst Dich, sobald Du in Bali einen Blick auf das Line Up wirfst, unmittelbar zurück nach Java wünschen.

I love Java

In love with Java

Und wenn Du jetzt richtig Lust bekommen hast, auch mal nach Java zufahren, besuche meine Webseite www.jawaku.com. Klick auf das Video, wenn Du noch mehr Gründe brauchst.

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Dann wohn ich jetzt auf Bali

Ich kann selbst kaum glauben, dass ich schon über zwei Monate hier bin und es bisher nicht geschafft habe darüber zu berichten. Es ist viel passiert, nicht alles lief wie erwartet, es gab die ein oder anderen Katastrophen und persönlichen Dramen. Aber auch viele Überraschungen, wundervolle Momente und vor allem wunderbare Menschen.

So ist es wohl im Leben: Es läuft eigentlich nie wie erwartet, aber dafür hält es Dinge bereit mit denen Du nie gerechnet hättest und die Dich unendlich bereichern.

Mittlerweile kann ich behaupten: Ich habe mich eingelebt. Am Anfang fühlte sich alles noch sehr nach Urlaub an und es ist in manchen Momenten immer noch so, aber ich begreife nun, das ist jetzt mein Leben. Du fragst Dich jetzt bestimmt, was macht man so den ganzen Tag, wenn man auf Bali lebt? Ok, ich will Dich nicht weiter auf die Folter spannen. Hier ist er:

Ein Tag aus meinem Leben auf Bali

Ich wache ganz von alleine kurz vor dem Sonnenaufgang auf, ein paar Vögel zwitschern, ich öffne die Tür und atme die frische, noch kühle Luft. Meine Sachen liegen schon bereit. Ich muss nur noch das Surfbrett auf den Roller schnallen, kurz Swell und Tide checken und zum Strand fahren.

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Das Wasser ist zunächst kalt, aber es macht wach und im Line Up angekommen sehe ich die Sonne über Bali aufgehen. Die üblichen Verdächtigen sind natürlich auch im Wasser – ein kurzer Smalltalk bis zum nächsten Set und dann feuern wir uns gegenseitig an und lachen über unsere Wipeouts.

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Irgendwann knurrt der Magen und es ist Zeit für das Frühstück. Es gibt Reis! Nasi Campur um genauer zu sein. The one and only breakfast! Ich fahre zu meinem Stamm-Warung, der gerade öffnet und alles frisch zubereitet hat. Hier treffe ich meine Freunde. Wir erzählen uns von unseren epischen Surfsessions diesen Morgen und übertreiben dabei maßlos. Oder wir regen uns über die schlechten Wellen oder die Idioten auf, die uns ständig reingedroppt sind oder im Weg rumlagen.

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Surfen und Essen machen müde. Deswegen fahre ich nach Hause und lege mich nochmal für eine Stunde hin. Ausgeruht stehe ich wieder auf und setze mich im Garten meines Homestays inspiriert an mein Laptop und arbeite ein wenig. Wobei ich das ganze nicht als Arbeit bezeichnen würde, denn ich tue etwas, was ich liebe und was mir Spass macht.

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Nach einer produktiven Worksession ist es auch schon wieder Zeit sich in die Wellen zu stürzen. Nachmittags ist es meist windiger, trotzdem macht es Spass. Wenn die Tide passt surfe ich im Sunset, ansonsten genieße ich diesen mit einem kühlen Getränk in der Hand vom Strand aus. Und egal wie oft ich diese Sonnenuntergänge sehe, ich werde diesen Anblick nie satt haben.

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Es geht wieder zum Warung. Nasi Campur again. Und nach und nach trudeln alle anderen ein. Wir sitzen zusammen, reden dummes Zeugs, lachen und haben Spass. Die Jungs spielen Gitarre und singen Songs aus ihrer Heimat. Es ist immer wieder schön. Manchmal gehen wir noch aus, oft bleiben wir einfach nur dort, bis uns irgendwann die Müdigkeit übermannt und das Bett laut ruft. Glücklich schlafe ich ein, denn morgen wartet ein neuer Tag auf mich.

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Traumhaft, oder? Ich bin davon allerdings momentan meilenweit entfernt. Ich schlafe viel zu lange, gehe viel zu selten surfen, bin zu wenig produktiv. Ich sehe zu wenige Sonnenuntergänge, bin nicht oft genug am Strand, ich esse, feiere und lache zu wenig.

Aber das Schöne ist, ich habe es in der Hand. Ich kann mein Leben so gestalten, wie ich es will. Auch wenn nicht jeder Tag so läuft, wie oben beschrieben, versuche ich mich dem Schritt für Schritt anzunähern. Natürlich gibt es Dinge, auf die ich keinen Einfluss habe. Manchmal kann man keinen Sonnenuntergang sehen, weil Wolken davor hängen und manchmal kann man nicht surfen, weil es keine guten Wellen gibt und das Meer flach ist, wie ein See. Aber das Wichtige ist, dass wir das Beste draus machen. Und das versuche ich jetzt!

In diesem Sinne:

stay stoked and hang loose

Meine Top 5 in Singapur

Singapur – Die Lion City ist eine meiner Lieblingsstädte und ich habe ihr bereits zum vierten Mal einen kurzen Besuch abgestattet. Der Stadt- und Inselstaat wird von Reisenden oft nur für einen kurzen Zwischenstopp genutzt – meist bleibt nicht viel Zeit, alles zu erkunden. Beim Reisen geht es für mich um Erlebnisse, nicht um Sehenswürdigkeiten, aber es ist durchaus möglich, beides zu verknüpfen. Hier kommen meine TOP 5 things to do in Singapur. top5_singapur_travel23

Beobachte die Selfie-Artisten am Merlion

Der Merlion ist das Wahrzeichen Singapurs – ein fabelwesen, halb Löwe, halb Meerjungfrau. Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass es keine mystische Geschichte um den Merlion gibt. Er ist nichts weiter als eine Marketingfigur, das Logo der Stadt, entstanden im Auftrag der Tourismuskommision. Nichts desto trotz ist er eine Attraktion und Magnet für die vielen Besucher der Stadt, die alle ein Foto von und mit ihm ergattern wollen. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und genieße das Schauspiel. You will see some crazy action around here. top5_singapur_travel10

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Trinke einen Singapur Sling in einer “fancy” Bar

Ich persönlich dachte ja das Wort “fancy” sei schon beinahe ausgestorben, aber in Singapur ist es gebräuchlich wie eh und je. Da ich auch nicht genau weiß, was es eigentlich bedeuten soll, ist es im Grunde egal, ob Du Deinen Singapore Sling im KuDeTa auf dem Marina Bay Sands oder sonst wo trinkst – hauptsache Du trinkst ihn. Dieser Cocktail wird dem Barkeeper des Raffle Hotels Ngiam Tong Boon zugeschrieben, der ihn für eine Besucherin mixte, der er keine “harten Drinks” wie Rum oder Gin anbieten wollte. Und nach Deinem Singapore Sling erinnerst Du Dich vielleicht auch an die Bedeutung des Wortes fancy. top5_singapur_travel01

Probiere Durian in China Town

In ganz Singapur wirst Du Schilder finden, die darauf hinweisen, dass das mitführen einer Durianfrucht verboten ist. In Chinatown kannst Du sie probieren. Die Durian wird auch häufig Stink- oder Käsefrucht genannt. Du wirst schnell feststellen wieso. Zunächst bekommst Du zum Verzehr einen Plastikhandschuh und wirst dann zum dafür vorgesehen Bereich geführt. Da jeder unvoreingenommen seine eigenen Erfahrungen machen sollte behalte ich meine an dieser Stelle für mich. Falls Du die Durian magst – Dein Glück, denn sie steckt voller Vitamine und Mineralstoffe und im Südostasiatischem Bereich werden ihr sogar heilende Kräfte zugesprochen. Aber auch wenn Du auf den Genuss einer Durian gerne verzichten möchtest, solltest Du Dir Chinatown auf gar keinen Fall entgehen lassen. Du wirst hier genug kulinarische Alternativen finden. top5_singapur_travel08 top5_singapur_travel06 top5_singapur_travel09 top5_singapur_travel19 top5_singapur_travel18

Chille im Park

Die meisten Besucher sind zu sehr mit den zahllosen Attraktionen der Stadt beschäftigt, dass für einen kleinen Parkspaziergang keine Zeit bleibt. Dabei lohnt sich, einen oder mehrere der vielen Parks Singapurs zu erkunden. Mein Favorit ist momentan der Fort Canning Park. Auf dem “Walk of History” kannst Du ganz nebenbei noch ein wenig über die Geschichte Singapurs lernen. Nimm Dir ein wenig Zeit, schalte ab und genieße die Ruhe in Mitten der pulsierenden Stadt. top5_singapur_travel17 top5_singapur_travel21 top5_singapur_travel22 top5_singapur_travel20

Zähle die Lichter der Stadt

Singapur bei Nacht ist schon beeindruckend, wenn Du Dich mitten drin befindest. Wenn Du Dich jedoch ein wenig aus der Stadt hinaus traust, statt im Nachtleben zu versinken, offenbart sich nochmal ein ganz anderes Bild. Die Lichter der Stadt und des Hafens – einfach wunderschön. Ok, Du brauchst nicht wirklich alle Lichter zu zählen, es reicht, wenn Du den Ausblick genießt. Im Anschluss kannst Du ja immer noch das Nachtleben genießen. top5_singapur_travel04 top5_singapur_travel03 top5_singapur_travel02 Singapur hat natürlich noch so viel mehr zu bieten – lass alles auf Dich wirken und nimm so viel wie möglich mit. Auch nach dem vierten Mal habe ich noch längst nicht alles gesehen und ich weiß genau, bei meinem nächsten Besuch werde ich wieder neue Eindrücke gewinnen, neue Dinge entdecken und erleben. Und vielleicht schließt auch Du die Stadt so in Dein Herz, wie ich es getan habe und kommst wieder. stay stoked and hang loose

How to: Reisen mit dem Surfboard

Wenn Du ein eigenes Surfbrett besitzt, willst Du es sicherlich auch mit auf Deinen nächsten Surftrip nehmen. Dein Board soll, wie Du auch, heil am Urlaubsort ankommen. Es ist leider bekannt, das viele Airlines nicht gerade zimperlich mit dem Gepäck umgehen. Deswegen zeige ich Dir diesmal in einer Schritt für Schritt Anleitung, wie Du Dein Board flugtauglich machst.

Schritt für Schritt: so bereitest Du Dein Surfboard für den Flug vor

Schritt 1: Gepäckbestimmungen checken

Zunächst solltest Du erst mal nachschauen, ob Du es überhaupt mitnehmen kannst und wie viel es kostet. Diese Seite bietet eine gute und umfassende Übersicht, welche Airline was erlaubt und wie viel Geld sie für den Transport berechnen. Check sicherheitshalber auch nochmal die Gepäckbestimmungen auf der Homepage Deiner Airline. Hier erfährst Du auch, ob Du den Transport vorher reservieren musst.

Schritt 2: Eine gute Boardbag ist Pflicht

Kannst und willst Du Dein Board also mitnehmen, solltest Du es möglichst sicher verpacken. Eine gute Boardbag ist dabei schon die halbe Miete. Aber auch die Art, wie Du Dein Brett darin verstaust, ist entscheidend.

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Schritt 3: Leash ab, Finnen und Wachs runter

Falls noch Wachs auf dem Board ist, entferne es auf jeden Fall noch vorher. Sonst kann es sein, dass es geschmolzen in Deiner Boardbag klebt. Die Finnen können beim Transport kaputt gehen oder abbrechen. Deswegen schraubst Du sie einfach mit einem Fin-Key ab. Auch die Leash nimmst Du vom Board.

Schritt 4: Rails, Tail und Nose schützen

Gerade die Nose und das Tail sind besonders anfällig. Mit Schaumstoff – Rohrisolierungen aus dem Baumarkt kannst Du sie schützen. aufschneidest, um die Stellen stülpst und mit Klebeband fixierst. Hast Du gerad keinen Baumarkt in der Nähe, kannst Du auch ein Handtuch zusammen rollen. Um Klebereste zu vermeiden, kannst Du Dein Board vorher mit Frischhaltefolie umwickeln. Um keinen Plastikmüll zu produzieren, verzichte ich darauf und entferne eventuelle Reste mit Nagellackentferner.

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Schritt 5: Gut einpacken

Aus diesem Grund verzichte ich auch auf Luftpolsterfolie. Ich verwende Kleidung und Handtücher, um mein Board zu polstern. Wenn Du eine Boardsocke hast, stülpe sie auch noch drüber. Das gut gepolsterte Surfbrett kommt nun in Boardbag. Versuche, freie Stellen mit weiterer Kleidung oder Handtüchern aufzufüllen.

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Schritt 6: Nichts vergessen

Vergiss bloß nicht, Finnen, Fin-key und Leash einzupacken. Es wäre ärgerlich die Sachen zu vergessen. Und steck auch das Klebeband ein, damit Du Dein Board auch für den Rückflug präparieren kannst.

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Jetzt sollte Dein Board gut genug verpackt sein, um den Flug unbeschadet zu überstehen. Also gute Reise und see you in the Line up!

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Traumhafte Strände: Langre, Spanien

Langre ist ein (sorry) Kuhkaff mitten im Norden von Spanien, zwischen Gijon und Bilbao, direkt neben Santander. Grüne Wiesen und in der Ferne kannst Du die eventuell noch schneebedeckten Picos de l’europa sehen. Langre hat eine extrem schöne Bucht mit tollen Wellen – drum herum gibt es bis auf ein paar Bauernhöfen und Boris‘ Liquid Surfcamp so gut wie nichts – genau richtig zum Abschalten. Und das Beste ist: meistens hast Du die ganze Bucht für Dich allein. Die Bucht ist übrigens auch zum SUPen geeignet. Freunde von mir bieten dort regelmäßig Kurswochen an: https://www.facebook.com/NordshoreSurfschuleHamburg

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Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 3

Nachdem Du hier Dein perfektes Hostel gefunden hast und hier bereits gelesen hast, worauf es im Dorm ankommt und hier, was im Aufenthaltsraum abgeht, geht’s nun weiter….

Früher oder später kommst Du nicht drum herum und ein Besuch in Bad oder Dusche steht an. Auch hier können die Unterschiede von Hostel zu Hostel enorm sein. Grundsätzlich sei gesagt, die meisten WCs und Duschen sind völlig in Ordnung. Sie erfüllen ihren Zweck, allerdings teilst Du Dir beides eben mit anderen. Daher kann es sein, dass diese nicht so sauber und gut ausgestattet sind, wie Du es von zu Hause gewohnt bist. Aber das stellt für Dich kein Problem dar, denn mit folgenden Tipps bist Du gewappnet:

Mein ultimativer Hostel-Survivalguide Teil 3: Bad und Dusche

Tipp 10: Direkt inspizieren!

Nachdem Du Deine temporäre Bleibe bezogen hast, solltest Du Bad und Dusche direkt inspizieren. Ich spreche hier nicht von Sauberkeit, etc. Sondern davon, dass Du einfach erstmal die Lage checkst. Dann weißt Du im „Ernstfall“ nämlich direkt, was Dich erwartet. Schau Dich also in Ruhe um. Gibt es genügend Platz Dich umzuziehen und Deine Sachen trocken zu lagern, während Du duschst? Gibt es Toilettenpapier und Seife oder musst Du das mitnehmen?

Tipp 11: Dusche außerhalb der Stoßzeiten!

Dusche dann, wenn andere nicht duschen. Das ist meist früh morgens oder spät abends. Es gibt dann keine Schlangen vor den Kabinen, keine Wartezeiten und Du brauchst nicht das Gefühl haben, sich sehr beeilen zu müssen, weil draußen noch andere warten.

Tipp 12: Die Dusche im Hostel ist kein Spa

Trotzdem solltest Du Dir nicht ewig Zeit lassen – Deine Hygienestandards in allen Ehren. Die Hosteldusche ist kein Ort für exzessive Reinigungsrituale. Fünf bis zehn Minuten maximal sind ein guter Richtwert. Besonders gilt das für Duschen mit einem begrenzten Kontingent an Warmwasser. Du möchtest bestimmt nicht die Person sein, die den Warmwasser aufbraucht.

Tipp 13: Wertsachen mitnehmen!

Auf jeden Fall solltest Du Deine Wertsachen mitnehmen, sofern es keine Schließfächer gibt. Dafür bietet sich eine kleine wasserfeste Tasche an, in die Du die wichtigsten Sachen verstauen kannst. Das hat überhaupt nichts mit Paranoia zu tun. Wenn Du einmal Pass, Geld, Kreditkarten, etc. wieder beschaffen musstest, hast Du bestimmt keinen Bedarf es ein zweites Mal zu tun.

Tipp 14: Flip Flops an!

Wenn die Dusche dann mal doch nicht soooo sauber ist, können Flip Flops gute Dienste leisten. Kleiner Tipp am Rande, sie eignen sich auch hervorragend als Wurfgeschosse für schnarchende Zimmergenossen.

Tipp 15: Halte Dich an die Klo-Regeln!

Wenn Du irgendwo ein Schild siehst, auf dem Du darum gebeten wirst, das Klopapier nicht in die Toilette zu werfen, dann halte Dich auf jeden Fall daran. Dieses Schild hängt nicht ohne Grund da. Nicht nur Deine Mitbewohner, besonders der Staff wird es Dir danken. Auch anderen Schildern solltest Du folge leisten. Ach ja, und anstellen ist natürlich Pflicht, egal wie dringend es ist!

Eigentlich ist alles, wie immer ganz einfach. Respektiere Deine Mitbewohner und verhalte Dich so, wie Du es Dir von anderen wünschen würdest. In Teil 4 schließlich werfen wir mal einen Blick in die Küche.

 

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13 Dinge, Die Deine Reise Bereichern

Abenteuer und kulturelle Einblicke kannst Du beinahe überall bekommen. Dabei ist wie Du reist und was Du tust soviel wichtiger, als wohin es geht und was Du Dir anschauen willst. Wenn Du Dein Denken nach Deinem Handeln ausrichtest und nicht nach dem, was Du sehen willst, wird Deine Reise um die wichtigste, oft schwer greifbare Dimension erweitert: Tiefe.

1: Entspanne an einem verlassenen Strand

Auf’s Meer schauen und einfach die Seele baumeln lassen, fernab der Touristen überfüllten Strände. Und diese verlassenen Strände gibt es überall, Du musst nur die Augen aufhalten.

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2: Verbringe die Nacht an einem ungewöhnlichen Ort

Wann hast Du zum letzten Mal eine Nacht unter freiem Himmel verbracht? Rate mal, worfür ich mich entscheide: ein Bett in einem 5-Sterne Hotel oder eine Matratze unter Millionen Sternen?

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3: Nimm ein „ungewöhnliches“ Transportmittel

Fliegen ist praktisch, Taxis sind bequem und mit dem Speedboat sparst Du eine Menge Zeit. Aber probier doch mal einen Zug in der dritten Klasse aus, ein Segelboot oder einen abgewrackten Bus. Komfortabel ist anders, aber Du wirst tolle Menschen treffen und tolle Geschichten zu erzählen haben.

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4: Iss Streetfood

Wenn Du willst kannst Du Dich auf Reisen genauso ernähren, wie zu Hause. Das „goldene M“ beispielsweise gibt es in jedem entlegensten Winkel der Welt. Aber warum solltest Du das wollen? Geh auf die Straßen und in die Foodcourts. Probiere Dinge, die Du noch nie gegessen hast!

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5: Freunde Dich mit anderen Travelern an

zieht zusammen um die Häuser, habt Spaß, teilt Momente und Erfahrungen und lernt voneinander.

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6: Steck Deinen Kopf unter Wasser

… und Dir eröffnet sich eine völlig neue Welt.

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7: Ab in den Untergrund

Nicht nur unter Wasser wartet eine andere Welt auf Dich, auch im Untergrund kannst Du spannende Dinge entdecken.

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8: Triff einen Local

Es gibt kaum einen bessern Guide als einen Local. Er zeigt Dir nicht nur die Stadt oder den Ort, sondern auch das Leben dort und Ecken, in die sich Touristen selten verirren.

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9: Beweg Dich ohne Reiseführer oder Karte

Apropos verirren. Mach’s doch mal mit Absicht. Geh los, ohne Karte, ohne Smartphone-Apps und schau, wohin Du getrieben wirst. Lauf einfach los und lass Dich von Deiner Intuition leiten.

10: Durchstreife die Nebenstraßen einer Stadt

Ob mit oder ohne Karte, wenn Du Dich fernab der Hauptstraßen und Touristenströme bewegst, entdeckst Du umso mehr vom tatsächlichen Wesen der Stadt.

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11: Handle auf dem lokalen Markt

Für eine Deutsche, wie mich, ist das Handeln immer ein wenig merkwürdig. Auf Reisen mach ich ein Spiel draus. Sei nicht unverschämt, aber lass Dich auch nicht abzocken. Bezahle nie den zuerst genannten Preis.

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12: Probier das lokale „Feuerwasser“

Beinahe jedes Land hat eine spezielle, lokale „Spezialität“ – einfach Augen zu und runter damit! Prost!

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13: Klettere auf einen Berg

und genieße die Aussicht.

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Over to you: Die Liste ist nicht vollständig, deswegen her mit Deinen Dingen, die für Dich eine Reise bereichern!