In Love With Java – Warum Du Unbedingt Dorthin Solltest

Den meisten, die an Indonesien denken, kommt zunächst Bali in den Sinn. Kein Wunder, denn die Insel im indischen Ozean ist der Touristenmagnet des Inselarchipels. Mit dem tropischen Klima und warmen Wasser lockt Bali mehr und mehr Surfer an. Irgendwo läuft immer eine gute Wellen und für jedes Level ist etwas dabei. Das führt leider auch dazu, dass die Spots teilweise komplett überlaufen sind. Dabei ist es völlig egal, ob Du zur Haupt- oder Nebensaison kommst. Die Spots in Bali sind IMMER voll. Und seien wir ehrlich, das kann das Surfvergnügen doch sehr trüben. Aber Bali ist bei Weitem nicht die einzige Insel mit guten Wellen im Archipel.

Überfüllte Line Ups und "Party Waves" sind in Bali leider an der Tagesordnung

Überfüllte Line Ups und „Party Waves“ sind in Bali leider an der Tagesordnung

Let’s go on a trip

Java, Balis Nachbarinsel im Westen, ist von den Touristenorten im Süden Balis je nach Verkehr in circa 4 – 5 Stunden zu erreichen. Von Gilimanuk geht es dann mit der Fähre nach Banyuwangi, der östlichsten Stadt Javas. Banyuwangi bedeutet „aromatisches Wasser“ und sie ist das Eintrittstor zu fantastischen Entdeckungen. Beim Verlassen des Hafens wirst Du feststellen, das alles ein wenig anders ist als auf Bali. Die Luft riecht anders, statt Tempel gibt es Moscheen, die Häuser sind weniger verschnörkelt, dafür simpel und süß.

Ayo! Let's go on a trip!

Ayo! Let’s go on a trip!

Auf nach Banyuwagni

Auf nach Banyuwagni

In Java ist alles ein wenig anders.

In Java ist alles ein wenig anders.

Essen, Schlafen, Surfen,…

Es gibt unzählige Surfspots in Ostjava. G-Land ist wohl der bekannteste, aber auch in Grajangan und in Pulau Merah findest Du tolle Wellen. Und das Beste ist: Du hast sie nahezu für Dich alleine. Bei unserem Trip haben wir unsere Zelte in Pulau Merah aufgeschlagen und sind zu King Kong in Big Daddys Homestay gezogen. Pulau Merah – Red Island liegt in Sumberagung Village, und es ist so fantastisch hier. Die Zeit tickt einfach anders. Es ist ruhig und entspannt. Es gibt nichts, was Dich ablenkt.

Surfen und Chillen - was braucht es mehr?

Surfen und Chillen – was braucht es mehr?

PM1

Zu Gast in Big Daddys Homestay

Surfen in Java: Pulau Merah, G-Land, Pelawangan

Pulau Merah ist ein Beachbreak, die Wellen werden hier durchschnittlich zwei Meter hoch und laufen bis zu 400 m lang. Abhängig vom Swell läuft hier eigentlich immer zu jeder Tide etwas.
G-Land liegt in einem Naturschutzgebiet und ist mit dem Boot zu erreichen. Es gibt mehrere Spots dort, wie beispielsweise Tiger Tracks und 20 20’s. Alle schnell, alle links und alle brechen über einem Riff, sind daher eher für fortgeschrittene Surfer geeignet.
In Grajagan kannst Du Pelawangan surfen – einen Beachbreak mit einem sehr konstanten Righthander. Die Strömung ist hier sehr stark und zum raus und reinkommen musst Du Dir ein Stück Deines Weges durch den Dschungel schlagen. Aber der Surf dort lohnt sich richtig! Versprochen.

In Pulau Merah geht eigentlich immer was

In Pulau Merah geht eigentlich immer was

In Pelawangan brauchst Du viel Paddelpower.

In Pelawangan brauchst Du viel Paddelpower, dafür bekommst Du vielleicht die Welle Deines Lebens.

Surfing in Grajagan will make you smile.

Surfing in Java will make you smile.

Java ist auf jeden Fall einen Trip wert

Du lernst eine andere Seite Indonesiens kennen, triffst auf freundliche, offene Menschen und kannst die Wellen für Dich alleine haben. Das Essen ist schärfer und der Arak ist stärker. Die Landschaft ist einfach nur wunderschön und ursprünglich. Das einzige Manko ist, Du wirst Dich, sobald Du in Bali einen Blick auf das Line Up wirfst, unmittelbar zurück nach Java wünschen.

I love Java

In love with Java

Und wenn Du jetzt richtig Lust bekommen hast, auch mal nach Java zufahren, besuche meine Webseite www.jawaku.com. Klick auf das Video, wenn Du noch mehr Gründe brauchst.

stay stoked and hang loose

Meine Top 5 in Singapur

Singapur – Die Lion City ist eine meiner Lieblingsstädte und ich habe ihr bereits zum vierten Mal einen kurzen Besuch abgestattet. Der Stadt- und Inselstaat wird von Reisenden oft nur für einen kurzen Zwischenstopp genutzt – meist bleibt nicht viel Zeit, alles zu erkunden. Beim Reisen geht es für mich um Erlebnisse, nicht um Sehenswürdigkeiten, aber es ist durchaus möglich, beides zu verknüpfen. Hier kommen meine TOP 5 things to do in Singapur. top5_singapur_travel23

Beobachte die Selfie-Artisten am Merlion

Der Merlion ist das Wahrzeichen Singapurs – ein fabelwesen, halb Löwe, halb Meerjungfrau. Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass es keine mystische Geschichte um den Merlion gibt. Er ist nichts weiter als eine Marketingfigur, das Logo der Stadt, entstanden im Auftrag der Tourismuskommision. Nichts desto trotz ist er eine Attraktion und Magnet für die vielen Besucher der Stadt, die alle ein Foto von und mit ihm ergattern wollen. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und genieße das Schauspiel. You will see some crazy action around here. top5_singapur_travel10

top5_singapur_travel11 top5_singapur_travel14 top5_singapur_travel12

Trinke einen Singapur Sling in einer “fancy” Bar

Ich persönlich dachte ja das Wort “fancy” sei schon beinahe ausgestorben, aber in Singapur ist es gebräuchlich wie eh und je. Da ich auch nicht genau weiß, was es eigentlich bedeuten soll, ist es im Grunde egal, ob Du Deinen Singapore Sling im KuDeTa auf dem Marina Bay Sands oder sonst wo trinkst – hauptsache Du trinkst ihn. Dieser Cocktail wird dem Barkeeper des Raffle Hotels Ngiam Tong Boon zugeschrieben, der ihn für eine Besucherin mixte, der er keine “harten Drinks” wie Rum oder Gin anbieten wollte. Und nach Deinem Singapore Sling erinnerst Du Dich vielleicht auch an die Bedeutung des Wortes fancy. top5_singapur_travel01

Probiere Durian in China Town

In ganz Singapur wirst Du Schilder finden, die darauf hinweisen, dass das mitführen einer Durianfrucht verboten ist. In Chinatown kannst Du sie probieren. Die Durian wird auch häufig Stink- oder Käsefrucht genannt. Du wirst schnell feststellen wieso. Zunächst bekommst Du zum Verzehr einen Plastikhandschuh und wirst dann zum dafür vorgesehen Bereich geführt. Da jeder unvoreingenommen seine eigenen Erfahrungen machen sollte behalte ich meine an dieser Stelle für mich. Falls Du die Durian magst – Dein Glück, denn sie steckt voller Vitamine und Mineralstoffe und im Südostasiatischem Bereich werden ihr sogar heilende Kräfte zugesprochen. Aber auch wenn Du auf den Genuss einer Durian gerne verzichten möchtest, solltest Du Dir Chinatown auf gar keinen Fall entgehen lassen. Du wirst hier genug kulinarische Alternativen finden. top5_singapur_travel08 top5_singapur_travel06 top5_singapur_travel09 top5_singapur_travel19 top5_singapur_travel18

Chille im Park

Die meisten Besucher sind zu sehr mit den zahllosen Attraktionen der Stadt beschäftigt, dass für einen kleinen Parkspaziergang keine Zeit bleibt. Dabei lohnt sich, einen oder mehrere der vielen Parks Singapurs zu erkunden. Mein Favorit ist momentan der Fort Canning Park. Auf dem “Walk of History” kannst Du ganz nebenbei noch ein wenig über die Geschichte Singapurs lernen. Nimm Dir ein wenig Zeit, schalte ab und genieße die Ruhe in Mitten der pulsierenden Stadt. top5_singapur_travel17 top5_singapur_travel21 top5_singapur_travel22 top5_singapur_travel20

Zähle die Lichter der Stadt

Singapur bei Nacht ist schon beeindruckend, wenn Du Dich mitten drin befindest. Wenn Du Dich jedoch ein wenig aus der Stadt hinaus traust, statt im Nachtleben zu versinken, offenbart sich nochmal ein ganz anderes Bild. Die Lichter der Stadt und des Hafens – einfach wunderschön. Ok, Du brauchst nicht wirklich alle Lichter zu zählen, es reicht, wenn Du den Ausblick genießt. Im Anschluss kannst Du ja immer noch das Nachtleben genießen. top5_singapur_travel04 top5_singapur_travel03 top5_singapur_travel02 Singapur hat natürlich noch so viel mehr zu bieten – lass alles auf Dich wirken und nimm so viel wie möglich mit. Auch nach dem vierten Mal habe ich noch längst nicht alles gesehen und ich weiß genau, bei meinem nächsten Besuch werde ich wieder neue Eindrücke gewinnen, neue Dinge entdecken und erleben. Und vielleicht schließt auch Du die Stadt so in Dein Herz, wie ich es getan habe und kommst wieder. stay stoked and hang loose

How to: Reisen mit dem Surfboard

Wenn Du ein eigenes Surfbrett besitzt, willst Du es sicherlich auch mit auf Deinen nächsten Surftrip nehmen. Dein Board soll, wie Du auch, heil am Urlaubsort ankommen. Es ist leider bekannt, das viele Airlines nicht gerade zimperlich mit dem Gepäck umgehen. Deswegen zeige ich Dir diesmal in einer Schritt für Schritt Anleitung, wie Du Dein Board flugtauglich machst.

Schritt für Schritt: so bereitest Du Dein Surfboard für den Flug vor

Schritt 1: Gepäckbestimmungen checken

Zunächst solltest Du erst mal nachschauen, ob Du es überhaupt mitnehmen kannst und wie viel es kostet. Diese Seite bietet eine gute und umfassende Übersicht, welche Airline was erlaubt und wie viel Geld sie für den Transport berechnen. Check sicherheitshalber auch nochmal die Gepäckbestimmungen auf der Homepage Deiner Airline. Hier erfährst Du auch, ob Du den Transport vorher reservieren musst.

Schritt 2: Eine gute Boardbag ist Pflicht

Kannst und willst Du Dein Board also mitnehmen, solltest Du es möglichst sicher verpacken. Eine gute Boardbag ist dabei schon die halbe Miete. Aber auch die Art, wie Du Dein Brett darin verstaust, ist entscheidend.

travelsurfboard1

Schritt 3: Leash ab, Finnen und Wachs runter

Falls noch Wachs auf dem Board ist, entferne es auf jeden Fall noch vorher. Sonst kann es sein, dass es geschmolzen in Deiner Boardbag klebt. Die Finnen können beim Transport kaputt gehen oder abbrechen. Deswegen schraubst Du sie einfach mit einem Fin-Key ab. Auch die Leash nimmst Du vom Board.

Schritt 4: Rails, Tail und Nose schützen

Gerade die Nose und das Tail sind besonders anfällig. Mit Schaumstoff – Rohrisolierungen aus dem Baumarkt kannst Du sie schützen. aufschneidest, um die Stellen stülpst und mit Klebeband fixierst. Hast Du gerad keinen Baumarkt in der Nähe, kannst Du auch ein Handtuch zusammen rollen. Um Klebereste zu vermeiden, kannst Du Dein Board vorher mit Frischhaltefolie umwickeln. Um keinen Plastikmüll zu produzieren, verzichte ich darauf und entferne eventuelle Reste mit Nagellackentferner.

travelsurfboard2

Schritt 5: Gut einpacken

Aus diesem Grund verzichte ich auch auf Luftpolsterfolie. Ich verwende Kleidung und Handtücher, um mein Board zu polstern. Wenn Du eine Boardsocke hast, stülpe sie auch noch drüber. Das gut gepolsterte Surfbrett kommt nun in Boardbag. Versuche, freie Stellen mit weiterer Kleidung oder Handtüchern aufzufüllen.

travelsurfboard3

Schritt 6: Nichts vergessen

Vergiss bloß nicht, Finnen, Fin-key und Leash einzupacken. Es wäre ärgerlich die Sachen zu vergessen. Und steck auch das Klebeband ein, damit Du Dein Board auch für den Rückflug präparieren kannst.

travelsurfboard4

Jetzt sollte Dein Board gut genug verpackt sein, um den Flug unbeschadet zu überstehen. Also gute Reise und see you in the Line up!

stay stoked and hang loose

Traumhafte Strände: Langre, Spanien

Langre ist ein (sorry) Kuhkaff mitten im Norden von Spanien, zwischen Gijon und Bilbao, direkt neben Santander. Grüne Wiesen und in der Ferne kannst Du die eventuell noch schneebedeckten Picos de l’europa sehen. Langre hat eine extrem schöne Bucht mit tollen Wellen – drum herum gibt es bis auf ein paar Bauernhöfen und Boris‘ Liquid Surfcamp so gut wie nichts – genau richtig zum Abschalten. Und das Beste ist: meistens hast Du die ganze Bucht für Dich allein. Die Bucht ist übrigens auch zum SUPen geeignet. Freunde von mir bieten dort regelmäßig Kurswochen an: https://www.facebook.com/NordshoreSurfschuleHamburg

Langre Spain 01

Langre Spain 02

Langre Spain 03

Langre Spain 04

Langre Spain 05

Langre Spain 06

Langre Spain 101

stay stoked and hang loose

Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 3

Nachdem Du hier Dein perfektes Hostel gefunden hast und hier bereits gelesen hast, worauf es im Dorm ankommt und hier, was im Aufenthaltsraum abgeht, geht’s nun weiter….

Früher oder später kommst Du nicht drum herum und ein Besuch in Bad oder Dusche steht an. Auch hier können die Unterschiede von Hostel zu Hostel enorm sein. Grundsätzlich sei gesagt, die meisten WCs und Duschen sind völlig in Ordnung. Sie erfüllen ihren Zweck, allerdings teilst Du Dir beides eben mit anderen. Daher kann es sein, dass diese nicht so sauber und gut ausgestattet sind, wie Du es von zu Hause gewohnt bist. Aber das stellt für Dich kein Problem dar, denn mit folgenden Tipps bist Du gewappnet:

Mein ultimativer Hostel-Survivalguide Teil 3: Bad und Dusche

Tipp 10: Direkt inspizieren!

Nachdem Du Deine temporäre Bleibe bezogen hast, solltest Du Bad und Dusche direkt inspizieren. Ich spreche hier nicht von Sauberkeit, etc. Sondern davon, dass Du einfach erstmal die Lage checkst. Dann weißt Du im „Ernstfall“ nämlich direkt, was Dich erwartet. Schau Dich also in Ruhe um. Gibt es genügend Platz Dich umzuziehen und Deine Sachen trocken zu lagern, während Du duschst? Gibt es Toilettenpapier und Seife oder musst Du das mitnehmen?

Tipp 11: Dusche außerhalb der Stoßzeiten!

Dusche dann, wenn andere nicht duschen. Das ist meist früh morgens oder spät abends. Es gibt dann keine Schlangen vor den Kabinen, keine Wartezeiten und Du brauchst nicht das Gefühl haben, sich sehr beeilen zu müssen, weil draußen noch andere warten.

Tipp 12: Die Dusche im Hostel ist kein Spa

Trotzdem solltest Du Dir nicht ewig Zeit lassen – Deine Hygienestandards in allen Ehren. Die Hosteldusche ist kein Ort für exzessive Reinigungsrituale. Fünf bis zehn Minuten maximal sind ein guter Richtwert. Besonders gilt das für Duschen mit einem begrenzten Kontingent an Warmwasser. Du möchtest bestimmt nicht die Person sein, die den Warmwasser aufbraucht.

Tipp 13: Wertsachen mitnehmen!

Auf jeden Fall solltest Du Deine Wertsachen mitnehmen, sofern es keine Schließfächer gibt. Dafür bietet sich eine kleine wasserfeste Tasche an, in die Du die wichtigsten Sachen verstauen kannst. Das hat überhaupt nichts mit Paranoia zu tun. Wenn Du einmal Pass, Geld, Kreditkarten, etc. wieder beschaffen musstest, hast Du bestimmt keinen Bedarf es ein zweites Mal zu tun.

Tipp 14: Flip Flops an!

Wenn die Dusche dann mal doch nicht soooo sauber ist, können Flip Flops gute Dienste leisten. Kleiner Tipp am Rande, sie eignen sich auch hervorragend als Wurfgeschosse für schnarchende Zimmergenossen.

Tipp 15: Halte Dich an die Klo-Regeln!

Wenn Du irgendwo ein Schild siehst, auf dem Du darum gebeten wirst, das Klopapier nicht in die Toilette zu werfen, dann halte Dich auf jeden Fall daran. Dieses Schild hängt nicht ohne Grund da. Nicht nur Deine Mitbewohner, besonders der Staff wird es Dir danken. Auch anderen Schildern solltest Du folge leisten. Ach ja, und anstellen ist natürlich Pflicht, egal wie dringend es ist!

Eigentlich ist alles, wie immer ganz einfach. Respektiere Deine Mitbewohner und verhalte Dich so, wie Du es Dir von anderen wünschen würdest. In Teil 4 schließlich werfen wir mal einen Blick in die Küche.

 

stay stoked and hang loose

Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 2

Nachdem Du hier Dein perfektes Hostel gefunden hast und hier bereits gelesen hast, worauf es im Dorm ankommt, geht es nun in den Aufenthaltsraum bzw. in die Lounge.

Mein ultimativer Hostel-Survivalguide Teil 2 : Im Aufenthaltsraum

Jedes, wirklich jedes Hostel hat einen Ort, wo die Gäste gemeinsam „abhängen“ können – eine gemütliche Lounge, eine schöne Dachterasse, vielleicht sogar eine eigene Bar. Egal was es ist, es bietet auf jeden Fall eine tolle Möglichkeit mit Leuten ins Gespräch zu kommen.

Tipp 5: Sei nicht schüchtern und sprich Leute an!

Im digitalen Zeitalter kommt es immer öfter vor, dass Deine temporären Mitbewohner beim Frühstück oder in der Lounge nur noch auf ihr Smartphone starren, anstatt sich über ihre Reiseerlebnisse und nächsten Ziele auszutauschen. Total schade eigentlich. Meine Erfahrung zeigt mir jedoch, dass viele sich einfach nur hinter ihrem Smartphone/Tablet/Laptop verstecken, um nicht selbst ein Gespräch anzufangen zu müssen. Trau Dich! Geh auf die Leute zu und frag sie, was sie heute vorhaben und ob sie den Ort bereits kennen, den Du heute aufsuchen möchtest. Oder ob sie irgendwas empfehlen können. Du wirst echt erstaunt sein, denn die meisten sind echt froh darüber, Dir ihre Geschichten und Erlebnisse erzählen zu können. Nimm es bloß nicht persönlich, sollte Dich doch mal jemand abweisen. Vielleicht ist er wirklich beschäftigt, spricht nicht so gut englisch oder will einfach nicht mit Dir reden. Macht nix! Morgen hast Du andere Mitbewohner.

Tipp 6: Nehme an Aktivitäten teil!

Viele Hostels veranstalten zumeist kostenlose Aktivitäten, wie Ausflüge oder gemeinsame Abendessen. Lass Dir das nicht entgehen und nimm unbedingt daran teil. Du lernst nicht nur andere Gäste besser kennen, sondern Du erfährst zudem aus erster Hand etwas über Land und Leute. Manchmal entstehen auch nur unter Einwirkung der Gäste spontane Partys oder ein Beer-Pong-Turnier, um nur zwei Beispiele zu nennen. Egal was: Mach mit und hab Spaß dabei!

Tipp 7: Leave your footprints!

Ich war bisher in keinem Hostel, in dem es kein Gästebuch gab. Stöbere ein wenig darin, trag Dich auf jeden Fall ein und hinterlasse Deine Spuren.

Tipp 8: Wirf ein Blick ins Bücherregal!

In dem meisten Hostels gibt es Bücherregale, wo Gäste ihre ausgelesenen Exemplare lassen können und sich andere Bücher mitnehmen können. Stöbere einfach mal ein bißchen. Weiche von Deinen sonstigen Lesegewohnheiten ab und nimm ein Buch mit, was Du Dir sonst nie gekauft hättest. Vielleicht entdeckst Du ja auch einen Titel, den Du seit Ewigkeiten schon lesen wolltest, aber bisher nie dazu gekommen bist. Wenn es geht, lasse selbst ein Buch zurück und schreibe etwas Nettes rein – zaubere dem nächsten Besitzer ein Lächeln ins Gesicht.

Tipp 9: Ask the staff!

Hast Du noch keine Ahnung, was Du mit Deinem Tag anfangen sollst? Frag einfach das Personal. Hier bekommst Du neben den Standard-Touri-Tipps und Must-Sees auch ein paar Insidertipps. Frag einfach mal, nach Ecken, die überhaupt nicht schön sind oder nach Orten, die er/sie besonders schön findet oder wo er/sie selbst noch nicht gesehen hat. Vergiss nicht dann später von Deinen Erlebnissen zu berichten.

In Teil 3 kümmern wir uns um die Hygiene… weiter geht es im Bad bzw in die Dusche.

Over to you: Welche Aktionen hast Du schon in Hostels mitgemacht? Wie kommst Du mit den Leuten ins Gespräch?

stay stoked and hang loose

Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 1

Nachdem Du hier Dein perfektes Hostel gefunden hast, kommt nun

Mein ultimativer Hostel-Survivalguide

Teil 1 : Im Dorm

„Ein Hostel ist wie ein Hotel, nur dass Du Dir das Zimmer mit anderen Leuten teilst“

Ich weiß gar nicht mehr, wo ich diesen Satz gelesen habe, aber ich stimme nicht ganz zu. In einem Hostel gelten besondere Regeln und wenn Du die folgenden Tipps beachtest, kannst Du eine tolle Zeit mit tollen Leuten verbringen. Wir starten im Dorm!

Tipp 1: Sorge selbst für Deinen guten Schlaf!

Ich habe zum Glück einen sehr tiefen Schlaf und das ist auch gut so. In einem Mehrbettzimmer herrscht eine hohe Fluktuation – ständig kommen und gehen Leute, vielleicht schnarcht der ein oder andere lautstark. Du kannst auch Pech haben und mit einer lautstarken Partytruppe im Dorm landen. Solltest Du einen leichten Schlaf haben sorge mit Ohropax und Schlafbrille vor.

Tipp 2: Versuche nie besonders leise zu sein!

Gerade wenn ich versuche leise zu sein, bin ich immer am lautesten. Kein Scherz – ich stoße mir den Fuß, mir fallen ständig Sachen runter oder es passieren sonstige Missgeschicke. Wenn es Dir auch so geht, probier einfach mal das: Versuche nicht besonders leise zu sein, sondern bewege Dich ganz normal als wäre niemand sonst im Zimmer. Selbst wenn schon jemand schläft, er weiß genau so wie Du, dass er sich das Zimmer nun mal mit X Leuten teilt, zu empfindlich sollte man da nicht sein. Und wenn Du doch mal etwas lauter bist: bleib cool, lächle, entschuldige Dich kurz und die Sache ist abgehakt. Anderen passiert das schließlich genau so wie Dir.

Tipp 3: Habe immer eine Stirnlampe dabei!

Bei Douglas Adams ist es das Handtuch. Im Hostel ist eine Stirnlampe so ungefähr das Nützlichste, was der reisende Hostelgast besitzen kann. Wenn Du im Dunkeln in Dein Dorm kommst, kannst Du so ohne Deckenbeleuchtung sicheren Fußes zu Deinem Bett navigieren und Du kannst noch im Bett lesen. Überhaupt ist es immer gut eine Stirnlampe dabei zuhaben. Nimm außerdem ein Schloss mit! Das gehört ebenso zur Grundausstattung. Viele Hostels haben zwar abschließbare Schränke oder Fächer, aber genau so viele haben Spinde, die sich nur mit eigenem Schloss sichern lassen.

Tipp 4: Unten liegen ist im Hostel immer besser!

Unabhängig davon, wo Du sonst lieber liegst… im Hostel gilt: Wenn es irgendwie möglich ist, schnapp Dir das untere Bett im Stockbett. Warum? Ganz einfach, dann musst Du nicht oben schlafen! Es ist erstmal gar nicht so einfach überhaupt dort hoch zu kommen, besonders im Dunkeln (deswegen: Tipp 3) und nach ein paar Bierchen erst recht nicht. Manchmal gibt es nicht mal eine Leiter. Oben angekommen gibt es oft keine Ablagemöglichkeit für Deine Sachen, wie eine Wasserflasche, Dein Smartphone, etc. Wenn mitten in der Nacht jemand in das Zimmer kommt und Licht anmacht, bekommst Du es direkt ab. Im unteren Bett hingegen kannst Du Deine Sachen neben Dir auf dem Boden platzieren und Dir außerdem einen Lichtschutz mit einem Handtuch bauen. Hey, Douglas Adams hatte doch recht.

In Teil 2 begeben wir uns in den Aufenthaltsraum. Auch für die Verweildauer dort habe ich einige Tipps für Dich parat.

Over to you: Schläfst Du lieber oben oder unten? Was tust Du gegen Störenfriede im Dorm? Was sind Deine unverzichtbaren Gadgets?

stay stoked and hang loose

How to: Finde das richtige Hostel

Wenn Du alleine reist ist es quasi ein Muss! Aber auch mit mehreren kann ein Hostel eine günstige Alternative zum sterilen oder immer gleichaussehenden Hotelzimmer sein. Hostels sind großartig! Sie sind günstig und nirgendwo sonst kannst Du so schnell und unkompliziert mit anderen Reisenden in Kontakt zu kommen. Aber: Es gibt solche und solche. Einige können mit jedem Designhotel mithalten, andere bieten Dir eine liebevolle, familiäre Atmosphäre, wieder andere sind die reinsten Absteigen. Deswegen will die Auswahl gut durchdacht sein. Gerade wenn Du noch nie in einem Hostel übernachtet hast, kann die große Auswahl schier überwältigend wirken. Deswegen zeige ich Dir,

Wie ich das richtige Hostel für mich finde:

Meine erste Anlaufstelle ist die Seite: www.hostelworld.com. Hier sind tausende von Hostels aus aller Welt gelistet. Da ist garantiert das passende dabei! Du gibst zunächst einfach die Stadt ein, in die Du reisen möchtest und wann Du Dein Bett brauchst. Schon bekommst Du eine meist riesige Liste von sämtlichen Hostels, Bed and Breakfasts und Pensionen.

How to: Finde das richtige Hostel

Folgende Aspekt fallen bei der Auswahl ins Gewicht:

  • Preis
  • Bewertungen
  • Eindruck/Ambiente/Ausstattung
  • Lage

Wie Du diese Punkte priorisierst liegt ganz bei Dir. Bei mir spielt zum Einen der Preis eine wichtige Rolle, zum Anderen aber auch das Ambiente. Daher entscheide ich mich meist für ein Hostel im mittleren Preissegment.

Klick für Klick zum Reisedomizil:

  1. Zunächst sortiere nach dem Preis. So erhalte ich einen Überblick über die ortsübliche Preisspanne.
  2. Als nächstes sortiere ich nach den Bewertungen. Eine hoher Wert ist ein guter Indikator für die Qualität des Hostels. Die Gäste bewerten hier nach den Punkten Leistung für’s Geld, Sicherheit, Location, Team, Atmosphäre, Einrichtung und Sauberkeit.
  3. Dann klicke einfach wild drauf los – ich öffne die preiswerten und hochgerankten Hostels in Tabs. Ich schaue mir die Bilder an und entscheide innerhalb von Sekunden nach dem Bauchgefühl. Meistens bleibt dann eine Auswahl an 4 -5 Hostels, die mir sowohl preislich, als auch optisch zusagen.
  4. Danach geht es ins Detail. Ich vergleiche Ausstattung und Service. Was bietet das Hostel? Frühstück (sehr wichtig)? Aircon oder Ventilator? Fahrradverleih (nur für den Fall)? Parkplatz? Wäscheservice? usw. Ich schaue mir die Lage genauer an – wo liegt das Hostel und wie ist es zu erreichen?
  5. Nun besuche ich, wenn vorhanden, die Homepage des Hostels. Hier erfahre ich von angebotenen Aktivitäten. In Singapur gibt es beispielsweise ein Hostel, die bieten 3 Mal wöchentlich Citytouren mit dem Kickboard an. In Lissabon stand ein Faro-Abend auf dem Programm.
  6. Schließlich lese ich mir noch einige der Reviews durch. Die aber wieder bei hostelworld. Im Direktvergleich kristallisiert sich dann der Favorit heraus.

Und voilà: Ich habe mein Hostel gefunden!

Über Hostelworld kann ich dann auch direkt mein Bett reservieren. Dafür wird eine Anzahlung von 16 % fällig – den Rest bezahle ich dann vor Ort. Für einen Euro Aufpreis bleibe ich flexibel und kann die Anzahlung im Falle einer Stornierung für eine andere Buchung verwenden.

Over to you: Wie gehst Du bei Deiner Hostelsuche vor? Hast Du schonmal eine böse Überraschung erlebt? In welchem Hostel hast Du Dich bisher am wohlsten gefühlt?

stay stoked and hang loose

Traumhafte Strände: Bottom Bay, Barbados

Bottom Bay, an der Südostküste Barbados, ist ein Strand, wie aus dem Bilderbuch. Eingerahmt durch eine eindrucksvolle Felsenkulisse und mit hohen Palmen bewachsen trafen wir in Bottom Bay keine Menschenseele an. Zum Einen weil das Wasser wegen hoher Wellen und starken Strömungen nur für sehr geübte Schwimmer geeignet ist, zum Anderen ist diese Seite der Inseln touristisch kaum erschlossen, im Gegensatz zur Westküste.

CIMG1493

CIMG1499

CIMG1503

CIMG1504

CIMG1506

 

CIMG1495

CIMG1515

stay stoked and hang loose