Wavehuntress im Interview: Warum ich nach Bali zog und was ich hier so treibe

Meine Freundin Tini hat mich für ihren sehr empfehlenswerten Blog lifeisbetterwhenyoutravel.com interviewt. Wenn Du schon immer wissen wolltest, was mich dazu getrieben hat, nach Bali zu ziehen und was ich hier eigentlich so mache, bei Tini kannst Du es nun nachlesen:

Surftour nach Java, von der Ingenieurin zum eigenen Surfbusiness, mein Leben in Bali,

Klicke auf das Bild, um zum Interview zu kommen und Tinis Blog zu besuchen

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Bali Life: Random Pics November 2015

Der November ist vorüber, der Dezember kann kommen.  Es gab:

  • viele wunderschöne Sonnenuntergänge
  • den ersten Regen
  • traurige Abschiede (miss you, Isi, Larissi und Fabienne)
  • den ersten Surf nach meinem Unfall
  • Ellie, die wie Unkraut wächst und immer frecher wird

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Thank you life for being so awesome!

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Healthy Eating: Sojafleisch – richtig lecker zubereiten

Wie man Fleisch zubereitet, haben die meisten von uns zu Hause gelernt. An Soja trauen sich viele nicht heran, weil sie einfach nicht wissen, wie es geht. Aber auch die Zubereitung von Soja ist gar nicht schwer. Selbst wenn Du nicht vegetarisch lebst, kann Soja eine leckere und günstige Alternative darstellen und ein wenig Abwechslung auf Deinen Teller bringen.

Und gesund ist es auch noch. Sojafleisch wird aus entfettetem Sojamehl hergestellt. Es enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, vor allem Vitamine und Folsäure, sowie pflanzliches Eiweiß mit allen essentiellen Aminosäuren. Zudem sind neben Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium und Lezithin auch Isoflavone, Ballaststoffe und Spurenelemente sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Heute zeige ich Dir, wie Du Dir

Schritt für Schritt Sojafleisch zubereiten kannst

Dafür brauchst Du:

  • Sojafleisch (ich kaufe es immer im Asia-Markt, gibt es aber auch in jedem Reformhaus und mittlerweile auch in gutsortierten Supermärkten),
  • Öl,
  • etwas Sojasauce und
  • Gewürze deiner Wahl.

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1: Soja einweichen:
Übergieße das Sojafleisch mit kochendem Wasser und lasse es ca. 5 Minuten einweichen, bis es genug Wasser gezogen hat. Zwischendurch mal umrühren, damit sich alle Stücke vollsaugen.

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2: Wasser abgießen, kalt abspülen und ausdrücken
Nachdem Du das Wasser abgegossen hast, spül nochmal mit kalten Wasser nach. Das hat den Vorteil, dass Du Dir gleich nicht die Finger verbrennst. Denn jetzt drückst Du das Wasser einfach mit Deiner Hand wieder aus dem Soja heraus.

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3: Anbraten
Nun das Sojafleisch in einer Pfanne scharf anbraten, bis es von außen braun und knusprig ist. Sei dabei nicht zu sparsam mit dem Öl, da das Soja im Gegensatz zu Fleisch kein/kaum Eigenfett mitbringt.

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4: Ablöschen und würzen
Jetzt noch das Ganze mit einem guten Schuss Sojasauce ablöschen. Dadurch werden die Stücke von innen etwas „saftiger“ und nehmen ein schönes Aroma an. Dann kannst Du nach Belieben würzen.

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Welche Gewürze Du verwendest hängt ganz von Deinen Vorlieben und der weiteren Verwendung des Sojas ab. Mein Favorit ist im Moment dieses Grillgewürz. Auch hier gilt, sei nicht zu sparsam, da das Sojafleisch relativ geschmacksneutral ist.

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5: Yummy!
Das war’s auch schon. Was Du jetzt mit dem Sojafleisch anstellst, bleibt ganz Dir überlassen. Vielleicht machst Du noch eine leckere Sauce dazu, gibst Sie auf Deinen Salat, genießt sie einfach pur oder (so wie ich diesmal) in einem veganen Döner?

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Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Guten Appetit!

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Healthy eating: Schnelles Ofengemüse

Einfacher und schneller geht es kaum…

Schnelles Gemüse aus dem Ofen

Du brauchst:

  • ganz viel Gemüse, worauf immer Du Lust hast! (hier habe ich genommen: Kartoffeln, Paprika, Kürbis, Zwiebeln, Champignons und Tomaten)
  • Olivenöl
  • Grillgewürz z.B. dieses hier
  • ein paar Kräuter

So funktioniert’s:

Das Gemüse würfeln, alles in einer Auflaufform großzügig mit Öl übergießen. Sei damit nicht zu sparsam. Dann eine noch großzügigere Portion Grillgewürz drauf. Alles gut vermischen und ab damit, bei 220 Grad in den Ofen. Die Dauer variiert, je nach Ofen und zubereiteter Menge. Ein guter Indikator sind die Kartoffeln – wenn die gut sind, ist es der Rest auch. Wichtig ist: Zwischendurch immer mal wieder durchrühren.

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Guten Appetit!

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Review: Jah Shaka Surf Camp Portugal Luz

Da der nächste große Trip für mich in zu weiter Ferne lag, habe ich mit Freuden einen kurzen Stopp in der Algarve in Portugal eingeplant. Aufgrund vieler guter Reviews auf Tripadvisor und der Facebookseite fiel die Wahl auf das Jah Shaka Surfcamp in Luz, bei Lagos.

Die Algarve

Das ist auch gleichzeitig mein erstes Mal in der Algarve und ich bin wirklich beeindruckt von der Gegend. Imposante Steinformationen und rauhe Felsklippen umrahmen die vielen kleinen Buchten und teils auch weitläufige, kilometerlange Sandstrände. Die Lage, an der Südspitze des Landes verspricht zu jeder Zeit irgendwo eine gute Welle. Lagos und Sagres sind kleine pittoreske Orte, beide mit diesen vielen, für die Gegend typischen, weißen Häuschen und einem schnuckeligen Ortskern mit vielen Restaurants und kleinen Lädchen. Alles sehr touristisch, aber trotzdem nett.

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Jah Shaka – Das Camp

Das Camp selbst liegt nahe Luz. Zunächst springt der wunderschöne, große Garten ins Auge. Mit einem kleinen Pool, einem Beachvolleyballfeld, einem Kickertisch, einer Feuerstelle bietet er viele Möglichkeiten zum Chillen und für Aktivitäten. Im hinteren Teil befindet sich ein kleiner Zeltplatz. Die anderen Gäste teilen sich eines der Zimmer in der großzügigen Villa. Das riesige Wohnzimmer bietet viel Platz und einen gemütlichen Kamin und einem Fernseher, der leider viel zu oft genutzt wird. Die Zimmer sind zweckmäßig, aber sauber. Ein kleiner Kritikpunkt ist die geringe Anzahl an Badezimmern – drei an der Zahl. Für die Gäste im Haus wahrscheinlich genug, doch wenn man die Camper hinzu addiert ist es einfach zu wenig und gerade Morgens oder nach den Surfstunden kommt es zu Engpässen.

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Jah Shaka – Camplife und Aktivitäten

Viel Abendprogramm und leckeres Essen – das ist in meinen Augen die große Stärke des Camps. Nahezu jeden Abend gibt es gut organisierte Aktivitäten für die Campbewohner. Das reicht vom Inhouse-Dinner, welche großartig sind, bis hinzu gemeinsame Essen in naheliegenden und wirklich guten Restaurants. Auch für Vegetarier gibt es Alternativen. Neben regelmäßigen Yogastunden kann man, wenn es genug Interessenten gibt auch SUP-Touren, entweder zum Sonnenauf- oder Sonnenuntergang buchen. Die Teilnehmer waren stets begeistert.

Jah Shaka – Essen und Verpflegung

Wie schon erwähnt, war das Essen stets gut. Das Frühstück war reichhaltig und bot alles, um sich für den Tag zu stärken. Pancakes, Müsli, Cornflakes, Brot, verschiedene Aufstriche, Eier, frisches Obst und Joghurt, um nur einiges zu nennen.

Lunch gab es immer am Strand. Alles wurde auf ein Surfbrett gepackt und jeder konnte sich Sandwiches machen. Salat und Obst gab es auch.

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Jah Skaka – Surfkurs / Surflessons

Bevor wir gebucht hatten, schwankte ich zwischen dem Surfguiding und dem Surfunterricht. Die Wahl fiel auf letzteres, weil ich mir erhoffte, mich dadurch noch ein wenig zu verbessern und an einigen Schwachstellen arbeiten zu können. Um es vorwegzunehmen, der Surfuntericht war eine einzige Enttäuschung.

Der Hauptgrund dafür: Viel zu große Gruppen. Die Gruppengröße ergab sich zunächst einmal aus der Anzahl der Plätze in den Vans – 8 Personen plus ein Surfinstructor. Meines Erachtens schon zu viel, aber gut… hängt ja auch vom Lehrer selbst ab. Am Strand wurden wir dann nach Level aufgeteilt – absolute Anfänger, Leute, die zwar schon gesurft sind, sich aber in den Grundtechniken noch unsicher fühlen und Fortgeschrittenere. Je nach Zusammensetzung kam es vor, dass auch schon mal mehr als 12 Leute in eine Gruppe mit einem Coach waren. Es ist nicht verwunderlich, dass eine intensive und individuelle Betreuung bei dieser Anzahl nicht möglich ist.

Am Strand gab es noch eine kurze Einführung in diverse Techniken, wie beispielsweise Turns und dann, nach Bedarf, auch ein kurzes Aufwärmtraining und dann ging es auch schon ab ins Wasser. Alle zusammen! Wir hatten zwar das Glück jeweils die einzige Surfschule am Strand zu sein, dennoch waren wir mehr als 30 Leute. Sicherheitsregeln wurden in meiner Gruppe gar nicht erklärt und in den anderen offensichtlich auch nicht. Die Leute waren viel zu nah beieinander, gingen direkt hintereinander mit viel zu kurzem Abstand ins Wasser, Bretter flogen durch die Gegend – ein Wunder, dass es nur wenige Verletzten gab.

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Am ersten Tag bestand meine Gruppe beispielsweise aus neun Personen, inklusive mir. Unser Coach ist dann mit einer(!) der Schülerinnen hinaus ins Line up gepaddelt und ließ den Rest von uns unbeaufsichtigt zurück. Als ich selbst dann mal hinausgepaddelt bin, schenkte er mir keinerlei Beachtung. Auch am zweiten Tag gab es keinerlei Feedback. An Tag vier wollte ich es dann wissen und bin direkt zwischen zwei Coaches ins Wasser und zwischen den beiden auch wieder hinausgesurft… wieder kein Wort, kein Kommentar. Ich habe begonnen absichtlich Fehler zu machen, nur um zu gucken, ob irgendwer was sagt… es kam nichts! Am letzten Tag des Surfkurses sind wir zu einem Strand gefahren und wurden erstmal drei Stunden dort „geparkt“ um auf bessere Bedingungen, sprich Low Tide, zu warten, während sich die coaches im Wasser vergnügten.

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Alles in allem hat keiner der Coaches während der Surfstunden auch nur ein Wort mit mir gesprochen. Es gab weder Hinweise, noch Verbesserungsvorschläge, noch ein „Hey, das hat ja super geklappt.“

Gut, das ist zunächst meine ganz subjektive Sicht. Aber auch andere Kursteilnehmer haben einen ähnlichen Eindruck gewonnen. Meine Freundin erzählte mir von einer ganz skurrilen Situation. Ihr war aufgefallen, dass ein anderer Kursteilnehmer die Leash am falschen Bein trug. Nachdem sie das knapp eine halbe Stunde lang beobachtet hat, ging sie zu einem der Coaches und meinte ganz vorsichtig: „Ich bin zwar kein Surfcoach und ich weiß nicht, ob ich recht habe, aber der Junge da… irgendwas ist da komisch. Hat er die Leash falsch befestigt?“ Darauf hin meinte der Coach: „Ja, stimmt, aber er bekommt die meisten Wellen von allen, also was soll’s?“ Ein weiterer Freund von mir erzählte, er hätte auf dem Wasser ebenfalls kein Feedback erhalten, einzig und allein beim Trockentraining an Land gab es den ein oder anderen Hinweis. Jemand anderes, der so schlau war lediglich das Guiding zu buchen meinte ebenfalls, dass ihm zwischen Guiding und Kurs kein Unterschied aufgefallen sei.

Es gab auch andere, die wiederum total begeistert waren und der Meinung die Surfcoaches seien echt super. Vielleicht fehlt Ihnen ein Vergleich, vielleicht haben sie tatsächlich eine andere Behandlung erfahren als ich/wir. Ich weiß es nicht, aber für mich persönlich war der Kurs eine einzige Katastrophe. Das ist besonders schade und hat sich wie ein Schatten über den gesamten Urlaub gelegt, da das der Grund war, weshalb ich dorthin gefahren bin.

Zusammenfassend:

  • ist die Algarve definitiv eine Reise wert
  • werde ich dieses Surfcamp kein zweites Mal aufsuchen
  • obwohl das ganze Drumherum echt super war
  • die Orga stimmte, das Miteinander war großartig, aber
  • der Staff wirkte auf mich teils unmotiviert, so wie eine Clique, die dann ab und zu mal Gäste duldet
  • und das, wofür ich gekommen bin,der Surfuntericht war eine einzige Katastrophe für mich

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Healthy eating: Süßkartoffel-Auberginen-Tomaten-Türmchen mit Blitz-Guacamole

Nach der Arbeit habe ich keine große Lust zu kochen. Schnell * einfach * lecker * gesund! So müssen meine Rezepte sein. Hier ist eines, das genau das erfüllt.

Süßkartoffel-Auberginen-Tomaten-Türmchen

Du brauchst:

  • 1 Süßkartoffel
  • 1 Aubergine
  • 1 Tomate
  • Olivenöl
  • Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika, Chili,… was immer Du magst)

So funktioniert’s:

Schneide Süßkartoffel, Aubergine und Tomate in ca. 0,5 cm dicke Scheiben. Zunächst die Kartoffelscheiben in einer Pfanne mit ausreichend Olivenöl von beiden Seiten anbraten, bis sie durch sind. Direkt im Anschluss kommen die Auberginenscheiben in die Pfanne. Nochmal etwas Öl nachgießen, denn die Auberginen saugen viel auf. In der Zwischenzeit kannst Du die Süßkartoffeln und die Tomatenscheiben würzen. Ich nehme dazu Salz, Pfeffer, etwas Paprika und Chili. Dann sollten die Auberginen auch schon fertig sein. Jetzt noch je eine Kartoffel-, Auberginen- und Tomatenscheibe zu einem Türmchen stapeln und fertig.

Superschnelle Blitz-Guacamole

Du brauchst:

  • 1 reife Avocado
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gewürze

So geht’s:

Die Avocado längst aufschneiden und das Innere mit dem Löffel ausschaben. Etwas Zitronensaft darauf träufeln. Die Knoblauchzehe entweder fein hacken oder pressen und mit den Gewürzen – auch hier nehme ich wieder Salz, Pfeffer, etwas Paprika und Chili – zu der Avocado geben. Das Ganze noch im Takt dieses Songs 🙂 mit der Gabel zermatschen und zu den Türmchen reichen.

Super schnell und super lecker.

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Die Benefits

  • Die Süßkartoffel ist eine der reichhaltigsten Quellen von natürlichem Vitamin A (in der Form von Beta-Karotin) Vitamin C, Magnesium, Kupfer, Vitamin B6, Kalium und Eisen. Sie enthält wichtige Ballaststoffe, jedoch keinerlei Fett.
  • Die Aubergine hat einen hohen Gehalt an Kaffeesäure, die antioxidativ, antikanzerogen und antimikrobiell wirkt. Sie enthält Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin) sowie Folsäure.
  • Tomaten beinhalten neben Lycopin einen hohen Anteil an Vitamin C, Mineralstoffen (z.B. Kalium) und wichtigen Spurenelementen.
  • Die Avocado nicht nur reich an Vitaminen der B-Gruppe, sondern auch an Vitamin E. Sie ist darüber hinaus eine gute Quelle für Folsäure, Kalium, Magnesium, Eisen und Kupfer, sie enthält viele Ballaststoffe.

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Eine ganz besondere Beziehung: Dein Surfbrett und Du

Ein neues Surfbrett ist immer was besonders tolles. Als ich mein letztes gekauft habe war ich total euphorisch. Ich konnte ich es kaum erwarten, damit auf’s Wasser zu kommen. Gesagt, getan! Mit dem geringen Gewicht konnte ich es super zum Strand tragen und es paddelte sich hervorragend. Im Line up passierte dann, was passieren musste… Ich habe keine Welle vernünftig bekommen. Entweder lag ich zu weit hinten (Welle weg) oder zu weit vorne (Nosedive… YEAH). Wenn ich doch mal einen Take off schaffte fiel ich 2 Sekunden später wieder im Wasser.

Auf die Frage: „Und? Wie ist Dein neues Brett???“ Konnte ich zunächst nur antworten:  „ Ja,… anders…“. Klar, musst Du Dich erst an Dein neues Arbeitsgerät gewöhnen, jedes Board ist und verhält sich anders.

Mit einem Surfguide unterhielt ich mich dann nach der Session über das Thema neue Boards und er gab mir folgenden Tipp: „You have to sleep with your board. Take your Board to bed with you tonight“ – Äh bitte, was? Er erzählte mir, dass er ein neues Brett in der ersten Nacht mit in sein Bett nimmt. „A new Board is like a new girlfriend, you need to get to know each other and build a relationship“, erklärte er mir. 

wer sein board liebt, der wachst

me and my board

Da ich zu der Zeit gerade in einem Stockbett von 90 cm Breite schlief, habe ich darauf verzichtet es mit ins Bett zunehmen. Mittlerweile komme ich mit meinem Board tritzdem prima klar.

Over to you: was machst Du mit Deinem neuen Board, außer es zu wachsen und zu surfen? Welche Rituale pflegst Du, um die Beziehung zu Deinem Board aufzubauen und zu vertiefen?

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Der Zombie im Line up ODER Aufstehen für Morgenmuffel

Ich HASSE es früh aufzustehen. Ich bin ein Nachtschwärmer und drehe am späten Abend erst richtig auf. Da die Bedingungen zum Surfen morgens einfach besser sind beuge ich mich den Umständen und quäle mich im Urlaub(!!!) früh aus dem Bett. Und wenn ich ehrlich bin, lässt mich nicht mal die Aussicht auf einen guten Surf fröhlich beim ersten Weckerklingeln aus dem Bett hüpfen. Ich stehe einfach nicht gerne früh auf,… auch nicht für’s Surfen – aber zumindest stehe ich auf!

aus meinem Reisetagebuch

aus meinem Reisetagebuch

Tipps für Morgenmuffel, die sich im Urlaub früh aus dem Bett quälen wollen oder müssen

  1. Zombiemodus! Auf Automatik schalten, bis Du im Wasser bist. Da geht’s dann.
  2. Kaffee, Kaffee, Kaffee – am besten intravenös.
  3. Mitbewohner! Wenn Du im 4 oder 6 Bettzimmer Deinen Wecker ewig klingeln lässt, kannst Du es Dir ganz schnell mit Deinen Mitbewohnern verscherzen. Kleiner Tipp am Rande: Die finden es übrigens auch überhaupt nicht lustig, wenn Du im verschlafenen Zustand auf Sleep anstatt auf Aus drückst, Dich dann ins Bad verkrümelst und beim erneuten Klingeln vor Schreck laut aufschreist und dann noch mit der Badezimmertür kämpfst, um sie aufzubekommen und somit noch mehr Krach machst.
  4. Weckdienst. Bitte jemanden Dich wachzumachen. Handle aber vorher die Konditionen aus. Ob mit einem Eimer kalten Wasser oder durch sanftes wachkraulen 😉 beides funktioniert.
  5. Will keiner hören, aber es hilft. Am Vorabend nicht soviel Alkohol trinken – erleichtert das frühe Aufstehen ungemein.
  6. Bleib auch mal liegen, aber nicht zu oft. Manchmal braucht Dein Körper den Schlaf einfach und dann gib ihm ihn auch!
  7. Verabredungen. Niemand wartet gern. Das Wissen, das jemand auf mich wartet, hat mich schon oft davor bewahrt den Wecker einfach auszuschalten.
  8. Spaßvögel und Frühaufsteher. Ja, sie nerven! Aber ein Frühaufsteher, der gute Laune verbreitet ist das beste Mittel nicht wieder einzuschlafen.
  9. Noch besser: verbreite selber gute Laune auch wenn es schwerfällt – just fake it ‚til you make it! Hey, es geht gleich Surfen!!! 😀
manchmal lohnt sich das aufstehen

Manchmal lohnt sich das Aufstehen doch

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Bali am Morgen

Good morning, Barbados!

Good morning, Barbados!

Over to you: Was bringt Dich jetzt dazu ausgerechnet im Urlaub „mitten in der Nacht“ aufzustehen? Wie kommst Du aus dem Bett?

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