In Love With Java – Warum Du Unbedingt Dorthin Solltest

Den meisten, die an Indonesien denken, kommt zunächst Bali in den Sinn. Kein Wunder, denn die Insel im indischen Ozean ist der Touristenmagnet des Inselarchipels. Mit dem tropischen Klima und warmen Wasser lockt Bali mehr und mehr Surfer an. Irgendwo läuft immer eine gute Wellen und für jedes Level ist etwas dabei. Das führt leider auch dazu, dass die Spots teilweise komplett überlaufen sind. Dabei ist es völlig egal, ob Du zur Haupt- oder Nebensaison kommst. Die Spots in Bali sind IMMER voll. Und seien wir ehrlich, das kann das Surfvergnügen doch sehr trüben. Aber Bali ist bei Weitem nicht die einzige Insel mit guten Wellen im Archipel.

Überfüllte Line Ups und "Party Waves" sind in Bali leider an der Tagesordnung

Überfüllte Line Ups und „Party Waves“ sind in Bali leider an der Tagesordnung

Let’s go on a trip

Java, Balis Nachbarinsel im Westen, ist von den Touristenorten im Süden Balis je nach Verkehr in circa 4 – 5 Stunden zu erreichen. Von Gilimanuk geht es dann mit der Fähre nach Banyuwangi, der östlichsten Stadt Javas. Banyuwangi bedeutet „aromatisches Wasser“ und sie ist das Eintrittstor zu fantastischen Entdeckungen. Beim Verlassen des Hafens wirst Du feststellen, das alles ein wenig anders ist als auf Bali. Die Luft riecht anders, statt Tempel gibt es Moscheen, die Häuser sind weniger verschnörkelt, dafür simpel und süß.

Ayo! Let's go on a trip!

Ayo! Let’s go on a trip!

Auf nach Banyuwagni

Auf nach Banyuwagni

In Java ist alles ein wenig anders.

In Java ist alles ein wenig anders.

Essen, Schlafen, Surfen,…

Es gibt unzählige Surfspots in Ostjava. G-Land ist wohl der bekannteste, aber auch in Grajangan und in Pulau Merah findest Du tolle Wellen. Und das Beste ist: Du hast sie nahezu für Dich alleine. Bei unserem Trip haben wir unsere Zelte in Pulau Merah aufgeschlagen und sind zu King Kong in Big Daddys Homestay gezogen. Pulau Merah – Red Island liegt in Sumberagung Village, und es ist so fantastisch hier. Die Zeit tickt einfach anders. Es ist ruhig und entspannt. Es gibt nichts, was Dich ablenkt.

Surfen und Chillen - was braucht es mehr?

Surfen und Chillen – was braucht es mehr?

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Zu Gast in Big Daddys Homestay

Surfen in Java: Pulau Merah, G-Land, Pelawangan

Pulau Merah ist ein Beachbreak, die Wellen werden hier durchschnittlich zwei Meter hoch und laufen bis zu 400 m lang. Abhängig vom Swell läuft hier eigentlich immer zu jeder Tide etwas.
G-Land liegt in einem Naturschutzgebiet und ist mit dem Boot zu erreichen. Es gibt mehrere Spots dort, wie beispielsweise Tiger Tracks und 20 20’s. Alle schnell, alle links und alle brechen über einem Riff, sind daher eher für fortgeschrittene Surfer geeignet.
In Grajagan kannst Du Pelawangan surfen – einen Beachbreak mit einem sehr konstanten Righthander. Die Strömung ist hier sehr stark und zum raus und reinkommen musst Du Dir ein Stück Deines Weges durch den Dschungel schlagen. Aber der Surf dort lohnt sich richtig! Versprochen.

In Pulau Merah geht eigentlich immer was

In Pulau Merah geht eigentlich immer was

In Pelawangan brauchst Du viel Paddelpower.

In Pelawangan brauchst Du viel Paddelpower, dafür bekommst Du vielleicht die Welle Deines Lebens.

Surfing in Grajagan will make you smile.

Surfing in Java will make you smile.

Java ist auf jeden Fall einen Trip wert

Du lernst eine andere Seite Indonesiens kennen, triffst auf freundliche, offene Menschen und kannst die Wellen für Dich alleine haben. Das Essen ist schärfer und der Arak ist stärker. Die Landschaft ist einfach nur wunderschön und ursprünglich. Das einzige Manko ist, Du wirst Dich, sobald Du in Bali einen Blick auf das Line Up wirfst, unmittelbar zurück nach Java wünschen.

I love Java

In love with Java

Und wenn Du jetzt richtig Lust bekommen hast, auch mal nach Java zufahren, besuche meine Webseite www.jawaku.com. Klick auf das Video, wenn Du noch mehr Gründe brauchst.

stay stoked and hang loose

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Meine Top 5 in Singapur

Singapur – Die Lion City ist eine meiner Lieblingsstädte und ich habe ihr bereits zum vierten Mal einen kurzen Besuch abgestattet. Der Stadt- und Inselstaat wird von Reisenden oft nur für einen kurzen Zwischenstopp genutzt – meist bleibt nicht viel Zeit, alles zu erkunden. Beim Reisen geht es für mich um Erlebnisse, nicht um Sehenswürdigkeiten, aber es ist durchaus möglich, beides zu verknüpfen. Hier kommen meine TOP 5 things to do in Singapur. top5_singapur_travel23

Beobachte die Selfie-Artisten am Merlion

Der Merlion ist das Wahrzeichen Singapurs – ein fabelwesen, halb Löwe, halb Meerjungfrau. Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass es keine mystische Geschichte um den Merlion gibt. Er ist nichts weiter als eine Marketingfigur, das Logo der Stadt, entstanden im Auftrag der Tourismuskommision. Nichts desto trotz ist er eine Attraktion und Magnet für die vielen Besucher der Stadt, die alle ein Foto von und mit ihm ergattern wollen. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und genieße das Schauspiel. You will see some crazy action around here. top5_singapur_travel10

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Trinke einen Singapur Sling in einer “fancy” Bar

Ich persönlich dachte ja das Wort “fancy” sei schon beinahe ausgestorben, aber in Singapur ist es gebräuchlich wie eh und je. Da ich auch nicht genau weiß, was es eigentlich bedeuten soll, ist es im Grunde egal, ob Du Deinen Singapore Sling im KuDeTa auf dem Marina Bay Sands oder sonst wo trinkst – hauptsache Du trinkst ihn. Dieser Cocktail wird dem Barkeeper des Raffle Hotels Ngiam Tong Boon zugeschrieben, der ihn für eine Besucherin mixte, der er keine “harten Drinks” wie Rum oder Gin anbieten wollte. Und nach Deinem Singapore Sling erinnerst Du Dich vielleicht auch an die Bedeutung des Wortes fancy. top5_singapur_travel01

Probiere Durian in China Town

In ganz Singapur wirst Du Schilder finden, die darauf hinweisen, dass das mitführen einer Durianfrucht verboten ist. In Chinatown kannst Du sie probieren. Die Durian wird auch häufig Stink- oder Käsefrucht genannt. Du wirst schnell feststellen wieso. Zunächst bekommst Du zum Verzehr einen Plastikhandschuh und wirst dann zum dafür vorgesehen Bereich geführt. Da jeder unvoreingenommen seine eigenen Erfahrungen machen sollte behalte ich meine an dieser Stelle für mich. Falls Du die Durian magst – Dein Glück, denn sie steckt voller Vitamine und Mineralstoffe und im Südostasiatischem Bereich werden ihr sogar heilende Kräfte zugesprochen. Aber auch wenn Du auf den Genuss einer Durian gerne verzichten möchtest, solltest Du Dir Chinatown auf gar keinen Fall entgehen lassen. Du wirst hier genug kulinarische Alternativen finden. top5_singapur_travel08 top5_singapur_travel06 top5_singapur_travel09 top5_singapur_travel19 top5_singapur_travel18

Chille im Park

Die meisten Besucher sind zu sehr mit den zahllosen Attraktionen der Stadt beschäftigt, dass für einen kleinen Parkspaziergang keine Zeit bleibt. Dabei lohnt sich, einen oder mehrere der vielen Parks Singapurs zu erkunden. Mein Favorit ist momentan der Fort Canning Park. Auf dem “Walk of History” kannst Du ganz nebenbei noch ein wenig über die Geschichte Singapurs lernen. Nimm Dir ein wenig Zeit, schalte ab und genieße die Ruhe in Mitten der pulsierenden Stadt. top5_singapur_travel17 top5_singapur_travel21 top5_singapur_travel22 top5_singapur_travel20

Zähle die Lichter der Stadt

Singapur bei Nacht ist schon beeindruckend, wenn Du Dich mitten drin befindest. Wenn Du Dich jedoch ein wenig aus der Stadt hinaus traust, statt im Nachtleben zu versinken, offenbart sich nochmal ein ganz anderes Bild. Die Lichter der Stadt und des Hafens – einfach wunderschön. Ok, Du brauchst nicht wirklich alle Lichter zu zählen, es reicht, wenn Du den Ausblick genießt. Im Anschluss kannst Du ja immer noch das Nachtleben genießen. top5_singapur_travel04 top5_singapur_travel03 top5_singapur_travel02 Singapur hat natürlich noch so viel mehr zu bieten – lass alles auf Dich wirken und nimm so viel wie möglich mit. Auch nach dem vierten Mal habe ich noch längst nicht alles gesehen und ich weiß genau, bei meinem nächsten Besuch werde ich wieder neue Eindrücke gewinnen, neue Dinge entdecken und erleben. Und vielleicht schließt auch Du die Stadt so in Dein Herz, wie ich es getan habe und kommst wieder. stay stoked and hang loose

Traumhafte Strände: Langre, Spanien

Langre ist ein (sorry) Kuhkaff mitten im Norden von Spanien, zwischen Gijon und Bilbao, direkt neben Santander. Grüne Wiesen und in der Ferne kannst Du die eventuell noch schneebedeckten Picos de l’europa sehen. Langre hat eine extrem schöne Bucht mit tollen Wellen – drum herum gibt es bis auf ein paar Bauernhöfen und Boris‘ Liquid Surfcamp so gut wie nichts – genau richtig zum Abschalten. Und das Beste ist: meistens hast Du die ganze Bucht für Dich allein. Die Bucht ist übrigens auch zum SUPen geeignet. Freunde von mir bieten dort regelmäßig Kurswochen an: https://www.facebook.com/NordshoreSurfschuleHamburg

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Der ultimative Hostel-Survivalguide Teil 3

Nachdem Du hier Dein perfektes Hostel gefunden hast und hier bereits gelesen hast, worauf es im Dorm ankommt und hier, was im Aufenthaltsraum abgeht, geht’s nun weiter….

Früher oder später kommst Du nicht drum herum und ein Besuch in Bad oder Dusche steht an. Auch hier können die Unterschiede von Hostel zu Hostel enorm sein. Grundsätzlich sei gesagt, die meisten WCs und Duschen sind völlig in Ordnung. Sie erfüllen ihren Zweck, allerdings teilst Du Dir beides eben mit anderen. Daher kann es sein, dass diese nicht so sauber und gut ausgestattet sind, wie Du es von zu Hause gewohnt bist. Aber das stellt für Dich kein Problem dar, denn mit folgenden Tipps bist Du gewappnet:

Mein ultimativer Hostel-Survivalguide Teil 3: Bad und Dusche

Tipp 10: Direkt inspizieren!

Nachdem Du Deine temporäre Bleibe bezogen hast, solltest Du Bad und Dusche direkt inspizieren. Ich spreche hier nicht von Sauberkeit, etc. Sondern davon, dass Du einfach erstmal die Lage checkst. Dann weißt Du im „Ernstfall“ nämlich direkt, was Dich erwartet. Schau Dich also in Ruhe um. Gibt es genügend Platz Dich umzuziehen und Deine Sachen trocken zu lagern, während Du duschst? Gibt es Toilettenpapier und Seife oder musst Du das mitnehmen?

Tipp 11: Dusche außerhalb der Stoßzeiten!

Dusche dann, wenn andere nicht duschen. Das ist meist früh morgens oder spät abends. Es gibt dann keine Schlangen vor den Kabinen, keine Wartezeiten und Du brauchst nicht das Gefühl haben, sich sehr beeilen zu müssen, weil draußen noch andere warten.

Tipp 12: Die Dusche im Hostel ist kein Spa

Trotzdem solltest Du Dir nicht ewig Zeit lassen – Deine Hygienestandards in allen Ehren. Die Hosteldusche ist kein Ort für exzessive Reinigungsrituale. Fünf bis zehn Minuten maximal sind ein guter Richtwert. Besonders gilt das für Duschen mit einem begrenzten Kontingent an Warmwasser. Du möchtest bestimmt nicht die Person sein, die den Warmwasser aufbraucht.

Tipp 13: Wertsachen mitnehmen!

Auf jeden Fall solltest Du Deine Wertsachen mitnehmen, sofern es keine Schließfächer gibt. Dafür bietet sich eine kleine wasserfeste Tasche an, in die Du die wichtigsten Sachen verstauen kannst. Das hat überhaupt nichts mit Paranoia zu tun. Wenn Du einmal Pass, Geld, Kreditkarten, etc. wieder beschaffen musstest, hast Du bestimmt keinen Bedarf es ein zweites Mal zu tun.

Tipp 14: Flip Flops an!

Wenn die Dusche dann mal doch nicht soooo sauber ist, können Flip Flops gute Dienste leisten. Kleiner Tipp am Rande, sie eignen sich auch hervorragend als Wurfgeschosse für schnarchende Zimmergenossen.

Tipp 15: Halte Dich an die Klo-Regeln!

Wenn Du irgendwo ein Schild siehst, auf dem Du darum gebeten wirst, das Klopapier nicht in die Toilette zu werfen, dann halte Dich auf jeden Fall daran. Dieses Schild hängt nicht ohne Grund da. Nicht nur Deine Mitbewohner, besonders der Staff wird es Dir danken. Auch anderen Schildern solltest Du folge leisten. Ach ja, und anstellen ist natürlich Pflicht, egal wie dringend es ist!

Eigentlich ist alles, wie immer ganz einfach. Respektiere Deine Mitbewohner und verhalte Dich so, wie Du es Dir von anderen wünschen würdest. In Teil 4 schließlich werfen wir mal einen Blick in die Küche.

 

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