Wavehuntress Kicks Ass: Ein bißchen Motivation für Dich

Jetzt reicht’s! Seitdem ich aus dem Urlaub zurück bin, ist nichts mehr mit mir los! Mir geht das kalte, graue Wetter auf den Keks, ich kränkel rum, bin dauernd müde und bekomme meinen Hintern nicht hoch. Kurz bevor ich zurück geflogen bin, sah das noch ganz anders aus. Ich habe große Pläne geschmiedet, was ich alles angehen will, wenn ich zu Hause bin. Schwimmen gehen, Sport treiben, wieder selber kochen, mich von alten Sachen trennen, …
Nichts von dem ist bisher passiert. Ich bin unmotiviert, antriebslos und habe zu nichts Lust. Und ja, es ist so schön einfach, sich auf die Couch fallen zu lassen und sich einzureden, man sei ja so schwach heute und könne ja immer noch morgen trainieren. Aber damit ist es jetzt vorbei!

It’s not about finding out who you are, it’s about creating who you are.

Du musst nicht erst herausfinden, wer Du bist oder warum Du gerade so bist. Das ist ganz einfach. Der einzige Grund ist, weil Du es zulässt!
Ich bin faul, weil ich es zulasse,
ich bin unmotiviert, weil ich es zulasse und
ich bin antriebslos, weil ich es zulasse.

Damit ist jetzt Schluss. Schluss mit faul sein, Schluss mit der Demotivation, Schluss mit allem, was Dich davon abhält der Mensch zu sein, der Du sein möchtest. Du kannst Dich selbst erschaffen – ganz nach Deinen Vorstellungen! Also schmeiß die negativen Zustände, all das negative Zeugs, raus aus Deinem Kopf und hör auf es zuzulassen. Du hast Du das Sagen!

Ask yourself honestly: Who do you want to be? And what are you willing to do to become that person?

Du musst schon investieren, damit Du Erfolge siehst. Von alleine passiert da leider nicht. Überlege Dir, wie Du sein willst und dann richte Dein Handeln danach aus. Klingt eigentlich ganz einfach. Fang an in dem Du aufhörst, Dich selbst zu belügen. Denn das tust Du, wenn Du Dir Ausreden suchst.
Zu kalt?
Zu früh?
Keine Zeit?
Keine Lust?
Zu müde?
Die Liste ließe sich endlos fortführen. Sind Dir Deine Ausreden wichtiger, als Deine Träume?

Ausreden hindern Dich daran Deine Ziele zu erreichen. Ausreden sind nichts anderes als Lügen, manchmal aus Angst, manchmal aus Faulheit. Aber wenn Du keine Ausreden mehr zulässt, dann merkst Du ganz schnell, wie Dinge, die Du schon immer machen oder erreichen wolltest, ganz einfach passieren! Leg los und zwar jetzt!

Someday doesn’t exist. It never has and never will. There is no someday, there’s only today

Starte JETZT – nicht morgen, nicht Montag, nicht am 1. des nächsten Monats.
Du willst beim nächsten Surftrip nicht erst drei Tage Muskelkater haben? Dann fang JETZT an zu trainieren.
Du willst mehr Paddelpower? Dann beweg deinen hübschen Hintern endlich ins Schwimmbad und mach Kräftigungsübungen für Deinen Oberkörper.
Du willst stabiler auf dem Brett stehen? Ab mit Dir auf’s Balanceboard.
Du möchtest Dich gesünder ernähren? Geh in die Küche und schmeiß den ganzen ungesunden Müll in den selbigen.
Du brauchst Geld für Deinen nächsten Trip? Setz Dich hin und schau nach Sparpotential in Deine Ausgaben. Such Dir einen Nebenjob, wenn möglich und nötig.

Prinzip verstanden? Gut! Also starte jetzt! Wie lange willst Du noch warten?

Real superman don’t leap over buildings in a single bound. They take small, determined steps consistently over time.

Die gute Nachricht ist: Du musst nicht alles auf einmal schaffen. Allerdings wirst Du keinen Erfolg haben, wenn Du nur hin und wieder mal ein bisschen was machst. Du musst dranbleiben und Dich immer wieder neu aufraffen. Aber weißt Du was? Das ist gar nicht so schwer, denn mit jedem Training wirst Du stärker und besser und das gibt Dir die Power für das nächste.

Wenn Du doch ab und zu mal einen virtuellen Arschtritt brauchst, folge mir auf twitter. Unter dem Hashtag #wavehuntresskicksass gibt es jetzt regelmäßig eine Portion Motivation.

Whether you think you can or you think you can’t, you’re right.

Lies Dir den Satz nochmal genau durch. Spürst Du die Kraft, die darin steckt? Glaub an Deinen Misserfolg und Du wirst versagen. Glaub an Deinen Erfolg und Du wirst erfolgreich sein. Es liegt alles in Deiner Hand. Du kannst alles schaffen, wenn Du an Dich glaubst.

asskick

Und genau das tust Du jetzt! Du erschaffst Dich neu und wirst zu der Person, die Du sein willst. Du vergisst die faulen Ausreden und steckst all Deine Energie in das, was Du erreichen willst. Fang sofort an und bleib dran. Und das wichtigste: Du glaubst an Dich, Deine Fähigkeiten und Deinen Erfolg.

stay stoked and hang loose

Advertisements

How to: Erstelle Dir einen Fit for Surf Trainingsplan

Hier kannst Du lesen, warum Du trainieren solltest, wenn Du fit für’s Surfen werden oder bleiben willst. Nun zeige ich Dir, wie Du Dir mit dem Wissen einen eigenen Fit for Surf-Trainingsplan zusammen stellen kannst.

Kraft + Ausdauer + Flexibilität + Balance = Fit for surf

In einem surfspezifischen Training übst Du Bewegungen, die Dir helfen, mehr Wellen zu bekommen und sie besser und länger abzureiten. Ein ausgewogener Trainingsplan ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Die, für das Surfen relevanten, körperlichen Grundfertigkeiten müssen durch entsprechende Einheiten trainiert werden.

Krafttraining

Surfen beansprucht viele Muskeln des Körpers. Du paddelst mit Deinem Surfboard auf’s Meer hinaus. Das kostet Kraft, gerade wenn Du das mehrmals machst. Beim Anpaddeln der Welle brauchst Du Power – auch für den Take-off und das Abreiten der Welle benötigst Du Kraft und Kraftausdauer. Regelmäßiges Krafttraining hilft Dir also schneller, weiter und härter zu paddeln und Deinen Körper auf dem Brett zu besser kontrollieren. Die wichtigsten Muskelpartien sind dabei: Schulter, Trizeps, Bizeps, Rücken und Bauch. Zudem sind eine gute inter- und intramuskuläre Koordination und starke Beinmuskeln wichtig.

Ausdauertraining

Surfen bedeutet paddeln, paddeln und nochmal paddeln. Durchschnittlich über 80 % Deiner Session besteht aus Paddeln. Damit Du nicht schon völlig außer
Atem im Lineup ankommst, ist es wichtig, die Ausdauer zu trainieren. Grundsätzlich sind alle an Ausdauersportarten gut. Ob Laufen, Radfahren oder der Crosstrainer – Hauptsache Dein Herz-Kreislauf-System wird beansprucht und gefordert. Für das Surfen ist Schwimmen als Ausdauersportart natürlich ideal. Gerade das Kraulen trainiert die Muskelgruppen, die Du auch beim Surfen benötigst. (Wie das Bahnenziehen nicht langweilig wird verrate ich Dir hier). Noch besser ist natürlich: Du hast einen See in der Nähe und gehst mit Deinem Surfbrett eine Runde darauf paddeln.

Flexibilität & Balancetraining

Flexibilität ist eines der wichtigsten Elemente im Bereich Fitness, wird jedoch oft sträflich vernachlässigt bzw. außen vor gelassen. Sind Deine Muskeln nicht flexibel schränkt das Deine Bewegungen ein. Balance und Koordination sind essentielle Schlüsselskills beim Surfen. Sie sind die Fähigkeit des Körpers, in jeder Position oder Aktion eine stabilisierte, aufrechte Haltung und zielgerichtete Bewegungen zu ermöglichen – was beim Surfen unerlässlich ist. Mit Balanceübungen trainierst Du nicht nur Dein Gleichgewicht. Sie wirken auch positiv auf die Körperhaltung, verbessern die Koordination, lockern verspannte Muskeln und dienen zur Entspannung. Die intermuskuläre und neuromuskuläre Koordination wird verbessert. Also das Zusammenspiel der Muskeln miteinander und mit dem Nervensystem. Beides, also Balance und Flexibilität, kannst Du übrigens prima mit Yoga trainieren (Auch dazu wird es bald einen eigenen Blogpost geben). Weiterhin verwende ich für mein Balancetraining ein Indoboard oder ich gehe eine Runde Longboarden.

Put it all together: Erstelle Deinen Fit for surf – Trainingsplan

Dein Fitnesstraining muss auf Deine persönlichen Ziele und Bestrebungen zugeschnitten sein. Achte darauf, dass Deine Ziele realistisch sind und in
Deinen Zeitplan passen. Da ich ja nur im Urlaub surfen kann, ist mein Ziel hauptsächlich, im nächsten Urlaub wieder da anzufangen, wo ich im letzten aufgehört habe. Und so geht’s:

  • Plane zunächst für 4 bis 6 Wochen mit einem bestimmten Fokus (Ausdauer, Kraft, Balance oder Flexibilität).
  • Ansonsten gilt: In jeder Woche sollte je mindestens eine Ausdauer- und Krafteinheit vorkommen.
  • Flexibilität und Balance kannst du jeden Tag trainieren – mindestens aber je einmal pro Woche.
  • Plane von Deinem Fokus ein bis zwei Einheiten pro Woche zusätzlich ein.
  • Mixe die Einheiten, sodass Du nicht zwei Tagen hintereinander dasselbe trainierst.
  • Plane Ruhephasen / Restdays ein, damit sich Dein Körper regenerieren kann.
  • Bleib flexibel! Du fühlst Dich mal einen Tag schlapp? Dann doch besser eine entspannende Yogaeinheit, statt anstrengendes Krafttraining.
  • Höre auf Deinen Körper! Fang langsam an und steigere Dich. Wenn etwas weh tut, lass es bleiben.
  • Nach 4-6 Wochen ist es Zeit für einen neuen Plan. Das vermeidet Langeweile.

Hier findest du eine Vorlage zur Erstellung Deines Trainingsplans im PDF-Format und so sieht mein Trainingsplan zur Zeit aus. In den nächsten Posts werde ich Dir ein paar Übungen und vollständige Workouts vorstellen.

stay stoked and hang loose

Fit for Surf: Training an Land für bessere Surfsessions

Surfen ist eine der tollsten Sachen der Welt, aber Surfen ist auch sauanstrengend. Es sieht leicht aus: Ins Line-up paddeln, auf die richtige Welle warten und die dann geschmeidig abreiten. Aber machen wir uns nichts vor: Surfen ist harte Arbeit und es beansprucht den ganzen Körper. Es erfordert neben einer guten allgemeinen Fitness auch Kraft, Ausdauer, Flexibilität und Balance. Außerdem sollten Surfer einen gut ausgeprägten Gleichgewichtssinn aufweisen und über gute koordinative Fähigkeiten verfügen.

Fit for Surf: Die Profi-Surfer machen’s vor.

Dass Du nicht nur trainieren solltest, wenn es keine surfbare Welle vor der Haustür gibt  – so wie bei mir – zeigt auch die Tatsache, dass selbst Profisurfer, die das ganze Jahr die besten Wellen surfen können, auf ein umfassendes Fitnesstraining an Land setzen. Regelmäßig zu trainieren ist jedoch leichter gesagt als getan. Die Liste der Ausreden ist lang und der Schweinehund ist zäh. Daher muss mein Trainingsplan spezielle Anforderungen erfüllen.

Anforderung 1: Varianz und Abwechslung

Der ideale Trainingsplan enthält Einheiten für Kraft, Ausdauer, Flexibilität und Balance. Kraft- und Ausdauertraining straffen und bauen Muskeln auf. Eine gute Flexibilität beugt Verletzungen vor und sorgt dafür, das Deine Bewegungsradius steigt. Balancetraining schulst Du nicht nur Dein Gleichgewicht. Sie wirken auch positiv auf die Körperhaltung, verbessern die Koordination. Diese körperlichen Grundfertigkeiten sind für das Surfen relevant. Wenn Du alle mit entsprechenden Trainingseinheiten bedienst, werden sich nicht nur Deine Surfskills verbessern, sondern auch der Trainingsplan abwechslungsreicher und Dir vergeht nicht so schnell die Lust.

Anforderung 2: Kurz und knackig

Nicht jeder hat die Zeit drei bis vier Mal pro Woche für 2 Stunden zum Schwimmen oder ins Fitnessstudio zu gehen. Ein gutes Training muss sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen und für mich heißt das, es darf nicht zu lange dauern. „Ich habe keine Zeit“ ist die häufigste Ausrede nicht zu trainieren. Aber 20 oder 30 Minuten sind doch drin, oder? Deswegen setze ich auf kurze aber intensive Einheiten. HIIT lautet hier das Zauberwort. (Was das ist und weitere Vorzüge dieses Trainings erläutere ich Dir in einem anderen Post)

Anforderung 3: Unkompliziert und (fast) ohne Equipment

Ich möchte nicht erst zum Fitnessstudio fahren, um zu trainieren. Ich möchte mir auch nicht erst für teures Geld irgendwelche Geräte kaufen müssen, die
dann eh wieder in der Ecke landen. Mit dem eigenen Körpergewicht (neudeutsch: Bodyweighttraining, Functional Training oder Freeletics) und „kleinem“ Equipment, wie einem Springseil oder dem Theraband lässt sich ein effektives und unkompliziertes Workout zusammenstellen. Der Vorteil hierbei: Deine Muskeln werden nicht isoliert trainiert, wie es beim klassischen Gerätetraining der Fall ist. Auf dem Surfbrett brauchst Du auch nicht erst den Bizeps, dann den Trizeps und danach dann noch Deine Trapezmuskeln – alle arbeiten effektiv und funktional zusammen! Bei dieser Art des Trainings trainierst Du viele Muskeln der selben funktionalen Gruppe gleichzeitig und im Zusammenspiel.

Training an Land wird Dein Surfen nachhaltig verbessern

Zusammengefasst, ein surfspezifisches Workout muss praktisch, einfach und effektiv sein. Es muss helfen, besser zu surfen. Wenn der Trainingsplan die o.g. Anforderungen erfüllt, kann ich mich nicht nur wesentlich einfacher langfristig motivieren, sondern werde auch rundum *fit for surf*!

Wie Du Dir Deinen eigenen, an Deine Ziele und Bedürfnisse angepassten Fit for Surf-Trainingsplan zusammenstellen kannst, zeige ich Dir ganz bald im nächsten Post der Fit for surf – Reihe.

fit for Surf motivation

 

stay stoked and hang loose